Investor des TSV 1860 Nach Treffen mit Khabib: Ismaik will UFC-Rüpel ins Grünwalder einladen

, aktualisiert am 10.02.2019 - 16:58 Uhr
Trafen sich zuletzt: MMA-Kämpfer Khabib Nurmagomedow (l.) und 1860-Investor Hasan Ismaik. Foto: John Locher/AP/dpa, Rauchensteiner/Augenklick, AZ

Neues von Hasan Ismaik: Auf einem Bild posiert der Investor des TSV 1860 mit MMA-Kämpfer Khabib Nurmagomedov – "ich habe mit ihm vereinbart, dass wir zusammen ein Spiel der Löwen ansehen werden".

München - Die Videos von seinem Ausraster gingen in den Sozialen Netzwerken viral. Wie Khabib Nurmagomedov an jenem 6. Oktober in Las Vegas nach seinem WM-Sieg im UFC-Kampf gegen Conor McGregor aus dem Ring ins Publikum sprang, die Beine angewinkelt und zu einem Tritt gegen einen Betreuer seines Kontrahenten ausholte. Und damit eine Massenschlägerei im Saal anzettelte.

Nun ist MMA (Mixed Martial Arts, d. Red.) eine Vollkontakt-Kampfsportart – doch selbst in der gegenüber Gewaltausbrüchen toleranten Branche ging der Mann aus Dagestan zu weit. Die UFC sperrte den 30-Jährigen, der in Russland ein Superstar ist, für neun Monate. Zeit genug für einen Abstecher nach Abu Dhabi – zu Hasan Ismaik, dem Investor der Sechzger, die neben dem Fußball auch für ihre große Boxabteilung bekannt sind.

Hasan Ismaik: Einladung ins Grünwalder Stadion?

"Khabib, kurz genannt 'The Eagle', hat bislang all seine 28 Kämpfe gewonnen. Er ist eine absolute Kampfmaschine", frohlockte der Mehrheitseigner des TSV 1860 bei Facebook – das Posting zeigte, wie der Jordanier dem UFC-Rüpel ein Sechzig-Trikot überreichte. Mehr noch: Ismaik lud ihn ein. "Ich habe mit ihm vereinbart, dass wir zusammen ein Spiel der Löwen ansehen werden", schrieb Ismaik: "Bei dieser Gelegenheit werde ich ihm auch die Lebensmitgliedschaft des TSV 1860 überreichen, falls ihm dies sein Verband UFC genehmigt."

Und wohl auch, insofern der e.V. im fortwährenden Gesellschafterstreit einverstanden wäre. Was Ismaik unerwähnt ließ. Genauso, ob er seinem Investment aus München mit Nurmagomedov im Grünwalder Stadion beiwohnen möchte. Oder etwa vor dem Fernsehbildschirm. Es wäre der erste Besuch des Geldgebers, der kein Geld mehr geben darf, seit dem Doppelabstieg auf Giesings Höhen. Ismaik: "Er liebt Deutschland und freut sich, wenn er die Löwen kennenlernen darf."

Das Video des Khabib-Ausrasters finden Sie hier:

 

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