Interview mit US-Magazin Nackt am "Game of Thrones"-Set: Das denkt Carice van Houten darüber

Carice van Houten spielte in "Game of Thrones" die rote Priesterin Melisandre Foto: imago images / UPI Photo

Frauen mussten in frühen "Game of Thrones"-Staffeln oft nackt auftreten. Nicht alle Schauspielerinnen gingen damit gleich um. Carice van Houten etwa sieht ihre Nackt-Szenen heute mit gemischten Gefühlen.

 

Nacktheit gehört zu "Game of Thrones", wie der Norden zu den Starks. Insbesondere die weiblichen Figuren mussten in den früheren Staffeln oft die Hüllen fallen lassen - nicht immer aus nachvollziehbaren Gründen. Eine, die sich für "GoT" ausziehen musste, ist die niederländische Schauspielerin Carice van Houten (42). Ihre Figur, die rote Priesterin Melisandre, war mehrfach nackt zu sehen. Und van Houten hatte es damit offenbar nicht leicht.

Das US-Magazin "Deadline" fragte van Houten, ob sie sich jemals unwohl mit der Nacktheit am Set gefühlt habe? "Ja und nein", antwortete die Schauspielerin. "Es gibt auf der Welt definitiv Dinge, die mir mehr Spaß machen." Zwar gingen Niederländer sehr offen mit Nacktheit um. "Aber es ist nie wirklich leicht, wenn du die einzige nackte Person am Set bist", erklärte van Houten.

Was hat die MeToo-Bewegung damit zu tun?

Zwar habe sie niemals jemand dazu gezwungen, in der Nachbetrachtung hätte sie mit Nackt-Szenen aber etwas vorsichtiger umgehen sollen. Auf die Bemerkung von "Deadline" hin, die MeToo-Bewegung habe zu weniger Nacktheit in späteren "Game of Thrones"-Staffeln geführt, antwortete van Houten: "Ja. Das hat auch gezeigt, dass man Nacktheit eigentlich nicht braucht."

 

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