Interview mit "The Expendables 3"-Star Dolph Lundgren: "Sylvester Stallone ist mein Held"

Es ist ein Loblied auf Sylvester Stallone: Schauspieler Dolph Lundgren spricht im Interview über den neuen Teil von "The Expendables" und findet für seinen "Chef" nur wärmende Worte. Er sei sein Mentor, Held und Vorbild.

 

Wenn es ums Altern geht in Hollywood, dann haben die Männer meist die besseren Karten. Das weiß auch Dolph Lundgren. Der mittlerweile 56-jährige Schwede spielt in der dritten Installierung der "Expendables" erneut "Gunner". Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur spot on news fand der langjährige Wegbegleiter von Sylvester Stallone - die beiden prügelten schon in "Rocky IV" aufeinander ein - jetzt hochlobende Worte für seinen "Boss", wie er Stallone liebevoll bezeichnet.

"Sly ist ein echter Visionär. Er ist vom Typ her wie Steve Jobs einer war. Negative Antworten akzeptiert er nicht. Er findet immer einen Weg", sagt Lundgren. So habe Stallone mit der Idee, in den 1960ern erneut einen Action-Film machen zu wollen, die "Abweisungen ob seines hohen Alters einfach ignoriert, bis er ein Studio fand, das die Idee finanzieren wollte", so Lundgren. "Der Mann ist fast 70 Jahre alt, aber er zeigt allen, dass 70 heute das neue 50 ist", schwärmt der Skandinavier weiter.

Vorbild, Chef, Mentor und Held in einer Person

Der Erfolg des "Expendables"-Franchises habe Stallone Recht gegeben. "Natürlich gibt es auch heute noch ein Publikum, das die alten Haudegen in Action sehen will", so Lundgren. Für den Schweden sei Stallone eine Art "Vaterfigur", die er nicht nur als seinen Chef respektiere, sondern auch als sein großes Vorbild.

Als er Stallone das erste Mal in Los Angeles getroffen habe, "war der Mann ein Mega-Star. Er fuhr mit einer Polizei-Eskorte durch die Stadt, weil er nach dem ersten "Rambo"-Film irgendwelche Todesdrohungen bekommen hatte", erinnert sich Lundgren.

Der Stallone von heute sei nach Lundgrens Aussagen "ruhiger und besonnener". Er fange nicht mehr sofort und überall Streit an, "Gott sei Dank", so Lundgren, der ohne Zögern zugibt, dass er "bis ans Ende meiner Karriere zu diesem Mann aufblicken werde, er ist mein Mentor und mein Held", sagt Lundgren.

 

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