Interesse vom FC Liverpool Ex-Löwe Bobby Wood ein Kandidat für Jürgen Klopp?

Neuesten Gerüchten zufolge ist der FC Liverpool am Ex-Löwen und jetzigen Berliner Bobby Wood interessiert. Foto: dpa/AZ

Der frühere Sechzger Bobby Wood zieht die Aufmerksamkeit eines Liverpooler Scouts auf sich. Auch der HSV ist offenbar an ihm dran. Sein Klub hat die Aussicht auf eine millionenschwere Ablöse. Der TSV 1860 dagegen gab den Stürmer noch im Sommer zu einem "Spottpreis" ab

 

München - Geht dem TSV 1860 richtig viel Geld durch die Lappen? Wie der "Berliner Kurier" berichtet, hat Ex-Löwe Bobby Wood bleibenden Eindruck beim FC Liverpool hinterlassen. Der US-Nationalstürmer kommt nach seinem Wechsel in die Hauptstadt für den 1. FC Union Berlin in dieser Zweitliga-Saison bislang auf 14 Tore und zwei Vorlagen.

Beim 4:0 der Berliner gegen den FSV Frankfurt am 25. Spieltag saß dem Bericht zufolge ein Scout aus Liverpool auf der Tribüne. Ursprünglich sollte dieser demnach Taiwo Michael Awoniyi beobachten. Der Nigerianer ist von den "Reds" an Frankfurt ausgeliehen.

Doch dann spielte sich Wood mit einer starken Leistung und einem Doppelpack in den Vordergrund. Der Scout soll sich nach dem Spiel ausführlich nach dem 23-Jährigen erkundigt haben, heißt es. Dessen Marktwert beläuft sich laut "transfermarkt.de" mittlerweile auf eine Million Euro.

Löwen gaben Wood für 800.000 Euro ab

Pikant: Der finanziellen Potenz der englischen Klubs scheint nach dem jüngsten TV-Deal, der ihnen Milliarden Euro an Fernsehgeldern einbringt, keine Grenzen gesetzt. Sie sind bekannt dafür, oft weit über dem Marktwert zu zahlen.

Ex-Löwen-Sportchef Gerhard Poschner hatte Wood indes vor der Saison noch für 800.000 Euro Ablöse nach Berlin verkauft. Mittlerweile sollen auch verschiedene Bundesliga-Klubs um den treffsicheren Stürmer buhlen, der in Giesing die Jugend der Sechzger durchlief.

Dem Vernehmen nach soll es erste Gespräche mit dem Hamburger SV gegeben haben. Sollte sich Union zu einem Verkauf im Sommer entschließen, wird der Klub Millionen Euro an Ablöse einstreichen - egal, ob der Abnehmer aus der Bundesliga oder der Premier League kommt.

 

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