In Untersuchungshaft Dachauer Bluttat: Ehemann gesteht Messer-Mord!

Ein Unbekannter bedrohte in der Nacht einen 29-jährigen Studenten und forderte Geld. (Symbolbild) Foto: imago

Eine Frau durchlebt in ihrer Ehe ein jahrelanges Martyrium. Als sie ihrem Mann sagt, dass sie sich trennen wolle, rastet er aus und ersticht die 43-Jährige. So stellt sich aus Sicht der Polizei der Mord an einer Mutter in Dachau dar.

 

Dachau - Entsetzen in Dachau nach der Bluttat, bei der ein Mann seine Ehefrau erstochen hat. Noch am Montagnachmittag hat der 50-Jährige die Tat gestanden.

Der Mann verständigte am Montag den Notruf selbst und ließ sich widerstandlos festnehmen. Er soll seine Frau in der gemeinsamen Wohnung erstochen haben. Noch am Nachmittag legte er ein Geständnis ab – laut Polizei dürfte das Motiv im "familiären Bereich" liegen.

Die Obduktion der Leiche bestätigte die Annahme der Ermittler, wonach das Opfer mit einem Messer erstochen wurde. Die beiden Kinder des Paares im Alter von zehn und elf Jahren leben in einem Heim und bekamen von der Tat nichts mit.

Nachbarn berichteten der Zeitung, dass der mutmaßliche Mörder seiner Frau gegenüber immer wieder handgreiflich geworden sein soll. Auch von Alkohol und Spielsucht ist die Rede. Eine Nachbarin schilderte, die 43-Jährige habe ihr erst kürzlich gesagt, dass sie ihren Mann verlassen wolle.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft München II wurde der mutmaßliche Täter am Dienstagvormittag dem zuständigen Haftrichter vorgeführt. Der 50-Jährige wurde in eine bayerische Haftanstalt eingeliefert – die Ermittlungen dauern an.

 

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