In Stacheldraht verfangen Tierrettung befreit Krähe aus Zaun

Die Krähe steckte in einem Stacheldrahtzaun fest. Foto: Tierrettung München

Die Tierrettung München hat am Sonntag eine Krähe aus einem Stacheldrahtzaun befreit. Das Tier war in den Zaun geflogen und konnte sich nicht mehr selber befreien. Die Tierklinik der LMU päppelte sie wieder auf.

München - Bereits am vergangenen Sonntag wurde die Tierrettung zu einem recht speziellen Einsatz gerufen. Eine Krähe, so teilte der Anrufer mit, habe sich in einem Stacheldrahtzaun verheddert und könne sich selbst nicht mehr befreien.

Einsatzort war der Münchener Norden, nahe der Allianz Arena. Die Situation der Krähe dort erwies sich tatsächlich als sehr erbärmlich. Der Vogel hing mit einem Flügel im Stacheldraht fest, sowohl Stacheldraht als auch Krähe waren mit Blut verschmiert.

Das Tier zu befreien war ebenfalls alles andere als einfach: Der Zaun war zu hoch, um an den Vogel heranzukommen. Ein Mann, der in der Nähe arbeitete und das Problem erkannte, brachte der Tierrettung netterweise eine Leiter. Damit konnten die Mitarbeiter die Krähe erreichen und sie aus dem Zaun freischneiden.

Alles gut gelaufen

Nachdem die Krähe befreit worden war, wurde sie erstversorgt und dann direkt in die Vogelklinik der LMU in Oberschleißheim gefahren. Am Donnerstag kam dann die schöne Nachricht: Die Krähe hatte sich keine Frakturen zugezogen, alle sonstigen Wunden sind gut verheilt.

Noch am selben Tag holte das Tierheim Riem den Vogel ab und wilderte es wieder aus. Aus der Vogelklinik kam dann das Lob an die Tierrettung: "Alles richtig gemacht."

 

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