In Parkhaus versteckt Juweliereinbrecher wird von Diensthund erschnüffelt

, aktualisiert am 19.12.2017 - 13:49 Uhr
Polizeihund "Camatz" (kleines Bild) stellte den Einbrecher. Foto: dpa, Polizei

Ein 29-Jähriger ist in Laim in einen Juwelier eingebrochen. Nach seinem Coup versteckte er sich in einem Parkhaus vor der Polizei - vergebens, denn gegen Polizeihund "Camatz" hatte der Mann keine Chance.

Neuhausen - Das Versteck war eigentlich ganz gut gewählt, doch gegen die Nase von Polizeihund "Camatz" hatte der 29-jährige Juweliereinbrecher keine Chance. Der Diensthund spürte den Mann auf, er konnte daraufhin festgenommen werden.

Zuvor, gegen 2:15 Uhr am Montagmorgen, hatten Anwohner gehört, wie die Scheibe eines Juweliers in der Blutenburgstraße eingeschmissen wurde und die Polizei verständigt. Der 29-Jährige konnte Auslagen im Wert von mehreren tausend Euro aus dem Schaufenster entwenden, anschließend flüchtete er in ein nahegelegenes Parkhaus in der Rupprechtstraße.

Hundertschaft durchsucht das Parkhaus - ohne Erfolg

Die Polizei rückte mit einer Hundertschaft an und umstellte das Parkhaus. Doch den Einbrecher fanden sie nicht, eine Suche brachte zunächst keinen Erfolg. Dann kam die Stunde von "Camatz". Der Polizeihund nahm die Witterung des Mannes auf und entdeckte ihn schließlich auf dem obersten Parkdeck. Er hatte sich, auf einem Motorrad liegend, unter einer Abdeckplane versteckt.

Der 29-Jährige ließ sich widerstandslos festnehmen, bei einer Durchsuchung fanden die Beamten aber lediglich einen sogenannten "Honigstein" bei dem Mann, das Diebesgut fand sich erstmal nicht.

Einbrecher gibt Versteck bekannt

Doch bei seiner anschließenden Vernehmung gab der Mann nach anfänglichem Leugnen schließlich den Einbruch zu. Zudem verriet der Wohnsitzlose auch das Versteck - es war ebenfalls im Parkhaus. Dort konnten Polizisten den Schmuck sicherstellen, der Juwelier identifizierte ihn zweifelsfrei als sein Eigentum.

Der 29-Jährige soll im Laufe des Tages dem Haftrichter vorgeführt werden. Ob der Mann auch für ähnlich gelagerte Taten in München verantwortlich ist, ermittelt derzeit die Kriminalpolizei.

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