In jedem Fall gute Nachrichten Schneemann explodiert in Zürich: Was dahinter steckt

Der "Böögg" ist ein Scheiterhaufen, der den Winter symbolisiert. Foto: Ennio Leanza/KEYSTONE/dpa

Ein Schneemannkopf explodiert in Zürich: Hinter der absurden Meldung steckt eine Jahrhundert alte Tradition.

 

Zürich - Ein explodierender Schneemann hat beim Frühlingsfest in Zürich am Montag einen schönen Sommer signalisiert: Beim traditionellen Sechseläuten ging der so genannte Böögg schon nach neun Minuten und 56 Sekunden zu Bruch. Nach Jahrhunderte alter Tradition verheißt das einen langen Sommer, auch wenn auf den Böögg in den vergangenen Jahren eher wenig als Wetterfrosch taugte. Im vergangenen Jahr etwa explodierte er bei Dauerregen erst nach 43 Minuten - und trotzdem war es bis September hochsommerlich warm.

Rund 3.500 Zunftmitglieder zogen am Abend in Kostümen durch die Stadt, ehe Reitergruppen auf Pferden auf dem Sechseläutenplatz um den Schneemann ritten. Die 3,40 Meter hohe mit Knallkörpern gefüllte Figur wurde um punkt 18.00 Uhr angezündet.

 

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