Im Triebwerk Deutsche Bahn und Aurelis feiern Richtfest

Der Bau für die neue Elektronikwerkstatt der Deutschen Bahn auf dem ehemaligen Ausbesserungswerk-Gelände schreitet voran. Jetzt war Richtfest.

Neuabing - Die Umwandlung des ehemaligen Ausbesserungswerks (AW) Neuaubing in ein modernes Gewerbegebiet mit historischen Industrie-Ambiente schreitet voran. Wie die Aurelis Real Estate GmbH & Co. KG als Grundstücksbesitzerin des neuen Triebwerks München mitteilt, wurde am Mittwoch Richtfest für die neue Elektronikzentralwerkstatt (EZW) der Deutschen Bahn gefeiert.

Gemeinsam mit dem Mieter, der DB Fahrzeuginstandhaltungs GmbH, begingen rund 250 Gäste, darunter Planer, Architekten und viele der künftigen Mitarbeiter, die fristgerechte Fertigstellung des Rohbaus. Die Anlage soll im Frühjahr 2015 ihren Betrieb aufnehmen.

Der neue Gebäudekomplex der EZW entsteht auf einer Grundstücksfläche von rund 10.000 Quadratmetern und umfasst eine Bruttogeschossfläche (BGF) von etwa 9.500 Quadratmetern. Rund 150 hoch spezialisierte Experten werden hier elektronische Bauteile für die Deutsche Bahn, aber auch andere internationale Bahnunternehmen, warten und instand halten. Die Planungen für den viergeschossigen Neubau sehen eine Mischnutzung für Büro und Werkstatt vor.

Im Untergeschoss wird ein Technikraum untergebracht. Eine separate Halle mit Erdgeschoss und Galerie, die direkt mit dem Hauptgebäude verbunden ist, ergänzt den Neubau und dient als Lagerfläche. Die Bahntochter DB Fahrzeuginstandhaltung mietet langfristig insgesamt 7.500 Quadratmetern BGF und damit einen Großteil der Fläche an. Eine zusätzliche Mietfläche im dritten Obergeschoss ist derzeit noch nicht vermietet.

Die EZW startete bereits vor mehr als 30 Jahren mit damals vier Mitarbeitern im AW Neuaubing. Mit der fortschreitenden Nutzung von Elektronikbauteilen in Reisezügen gewann der Geschäftsbereich immer mehr an Bedeutung. Mit dem Neubau sind nun die Voraussetzungen für einen langfristigen Erhalt der Arbeitsplätze in München und ein weiteres Wachstum des Betriebs geschaffen.

„Dank der Revitalisierung des Triebwerks München können wir an unserem angestammten Standort weiter von der zentralen Lage profitieren und haben die Chance, das Werksgebäude optimal an unsere Prozesse anzupassen und dabei auch einen ökologischen Beitrag zu leisten“, so Dr. Herbert Scheller, Werkleiter der EZW München. Dank der neuen Gebäudetechnik, eines ökologisch optimierten Heizsystems und einer modernen Stromrückspeisetechnik in den Prüfanlagen braucht die neue EZW deutlich weniger Energie als vorher. Der Neubau wird nach den Kriterien für nachhaltiges Bauen erstellt und strebt eine DGNB-Zertifizierung in Silber an.

 

0 Kommentare

Kommentieren

  1. Ihr Pseudonym sowie weitere Daten können Sie in Ihrem Benutzerkonto ändern. Dieses finden Sie oben rechts .

loading