Im Stadtmuseum Für Kino-Fans: das 3D-Filmfest ab Donnerstag

Von "Life of Pi" bis zum Dokumentarfilm über australische Schildkröten: Durch die 3D-Brille wirken viele Szenen noch lebendiger. Das Programm.

 

Altstadt - Vom 30. Mai bis zum 11. Juni zeigt das Filmmuseum im Münchner Stadtmuseum das vierte Münchner 3D-Filmfest.

Gezeigt werden die 3D-Produktionen von "Life Of Pi" (2012), des chinesischen Actionfilms "Flying Swords Of Dragon Gate" (2011) und den Klassikern von Alfred Hitchcock, "Dial M For Murder" (1954) und "Inferno" (1953) von Roy Ward Baker.

Aber auch weniger bekannte Filme und Vorträge sind bei dem Fest Programm: Zum Auftakt am 30. Mai um 19 Uhr hält Stefan Drößler, Leiter des Filmmuseums, einen Vortrag mit Filmbeispielen über die Geschichte des 3D-Films.

Am Freitag, 31. Mai, um 18.30 Uhr beleuchtet Torkell Sætervadet, ein Experte für Kinotechnologie aus Norwegen, die Möglichkeiten des Digitalkinos und lädt zur Diskussion in englischer Sprache.

Ein Schwerpunkt des Festivals ist das sogenannte „Stereokino“ in der ehemaligen Sowjetunion. Nikolai Majorow erklärt, was es damit auf sich hat. Danach läuft der sowjetische 3D-Film "Konzert. Das Land der Jugend" (Samstag, 1. Juni, um 18.30 Uhr) sowie der russischen Spielfilm in 3D, "Robinson Kruso", von Alexander Andrijewski (Sonntag, 2. Juni, um 18.30 Uhr).

Spannend dürfte der 3D-Kurzfilmabend am Donnerstag, 6. Juni, werden, ab 19 Uhr. Gezeigt werden 13 Filme aus Österreich, Großbritannien, Deutschland und den USA - darunter "Royal River" (1951) und das 3D-Filmprogramm des "Festival of Britain", das erstmals in Deutschland zu sehen sein soll.

Auch der japanische Film "Ichimei (Hara-Kiri)" (2011), der erste 3D-Film im offiziellen Wettbewerb in Cannes, hat in Deutschland Premiere, so die Veranstalter.

Tipp: In dem australischen Dokumentarfilm "Cane Toads. The Conquest" (2010) erzählt der Filmemacher Mark Lewis die irrwitzige Geschichte der importierten Kröten, die 1935 zur Schädlingsbekämpfung in Australien ausgesetzt wurden und sich zu einer wahren Landplage entwickelten (Freitag, 7. Juni, um 18.30 Uhr).

Der Eintritt kostet 4 Euro, ermäßigt 3 Euro (Aufschlag bei Überlänge, 1 Euro für die 3D-Brille).

Karten für die Filmreihe im Filmmuseum am St.-Jakobs-Platz 1 können die Besucher vorbestellen, unter Telefon: 2 33-9 64 50.

Mehr Informationen zu den Filmen und zum Programm finden Interessierte hier.

 

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