Im April wieder vor Gericht Mit Millionen wollte Bill Cosby sein Opfer zum Schweigen bringen

Kurz bevor Bill Cosby sich wieder vor Gericht verantworten muss, wird öffentlich, dass er sich mit seinen Millionen das Schweigen eines mutmaßlichen Opfers erkaufen wollte.

 

Nachdem im vergangenen Jahr das Verfahren gegen ihn geplatzt ist, muss sich Bill Cosby (80, "The Cosby Show") ab April erneut vor Gericht verantworten. Es war bekannt, dass er dem mutmaßlichen Opfer Andrea Constand (44) bereits 2006 eine Abfindung gezahlt habe, damit diese nicht über das Vorgefallene spreche. Nun wird erstmals öffentlich, um welche Summe es sich dabei gehandelt haben soll. Cosby soll Constand umgerechnet mehr als 2,8 Millionen Euro gezahlt haben, wie die New York Post berichtet.

Cosby wird vorgeworfen, Constand im Jahr 2004 unter Drogen gesetzt und missbraucht zu haben. Das im vergangenen Sommer gegen den Schauspieler angestrengte Verfahren wurde im Juni eingestellt, da sich die Geschworenen selbst nach fünftägiger Beratung nicht auf eine Antwort in der Schuldfrage einigen konnten. Bei einer Verurteilung hätten Cosby damals bis zu 30 Jahre Haft gedroht.

Verfahren soll wie geplant beginnen

Die Neuauflage des Cosby-Verfahrens soll am 2. April beginnen. Der Komiker hatte zuletzt um den Abbruch des Prozesses gebeten, da seine Tochter Ensa kürzlich im Alter von nur 44 Jahren verstorben ist. Der verantwortliche Richter hatte gegenüber Cosby zwar sein Beileid ausgedrückt, am geplanten Ablauf des neuaufgelegten Verfahrens aber nichts geändert.

 

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