"Ich lebe es nicht" Natalia Wörner: Darum geht sie Weihnachten nicht mehr in die Kirche

Die Christmette gehört für viele Menschen an Weihnachten dazu. Schauspielerin Natalia Wörner lässt den Kirchgang in diesem Jahr ausfallen. Warum, erklärt sie im Interview.

 

Schauspielerin Natalia Wörner (49, "Heimat-Lust: Meine schwäbische Liebeserklärung") ist schon seit November in Weihnachtsstimmung. "Wir haben gerade auf Schloss Bückeburg in Niedersachsen 'Mata Hari' (das Erste) abgedreht und da wurde parallel der Weihnachtsmarkt aufgebaut. Das fand ich total schön", schwärmt sie im Gespräch mit der Nachrichtenagentur spot on news beim Adventsessen des Programmdirektors Erstes Deutsches Fernsehen am Wochenende in München.

Für das anstehende Weihnachtsfest hat sie selbst aber offenbar noch keine großen Vorbereitungen getroffen. Was es zu essen gibt? "Das weiß ich noch nicht: Gans, Ente, Huhn..." - Richtig wichtig ist der gebürtigen Stuttgarterin und Wahl-Berlinerin aber offenbar ohnehin etwas ganz anderes: Weihnachten feiere sie "als schönes, liebevolles, kultiviertes Zusammensein", so Wörner, die Anfang des Jahres ihre Beziehung zu Bundesjustizminister Heiko Maas (50) öffentlich machte.

Gehört die Kirche an Weihnachten dazu?

Der Kirchgang gehört für die Künstlerin dagegen nicht mehr zum Weihnachtsfest. "Ich bin aus der Kirche ausgetreten und habe auch beschlossen, in diesem Jahr an Weihnachten tatsächlich nicht in die Kirche zu gehen, weil ich es einfach das ganze Jahr über nicht lebe". Daher fände sie es dann "merkwürdig, in die Kirche zu gehen, an einem Tag, der das traditionell scheinbar von einem verlangt, auch wenn man es selber eigentlich nicht lebt". Doch auch wenn sie auf den Kirchgang verzichte, heiße das nicht, dass sie nicht gläubig sei, betont Wörner weiter.

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