Ice Tigers Schluss mit dem Adler-Fluch!

Rudelbildung, handfeste Argumente: Zwischen den Tigers und den Adlern geht’s traditionell rustikal zu. Foto: bayernpress

NÜRNBERG Nach dem Vormittagstraining und einem gemeinsamen Mittagessen im Altenfurter Ramada-Hotel haben sich die Thomas Sabo Ice Tigers am Dienstag auf den Weg nach Mannheim gemacht. Mission: Titelkampf durchs Hintertürchen. Heute (19.35 Uhr) kommt’s zum ersten (von maximal drei) Duellen der Erzrivalen in den Pre-Playoffs. Wer zwei Mal gewinnt, greift ins Stechen um die Meisterschaft ein, der Verlierer hat vielleicht schon am Freitag in Nürnberg fertig.

 


Beide Teams hätten sich den „Umweg” (Adler-Coach Harold Kreis) gern erspart. Wobei die Noris-Cracks erst auf den letzten Drücker am letzten Sonntag dem „sudden death” noch von der Schippe gesprungen sind. Doch „jetzt ist wieder alles drin”, heißt die Parole von Nürnbergs Trainer Andreas Brockmann.

Die Statistik ist niederschmetternd


Entsprechend hoch motiviert gehen seine Eismänner nach dem doch ziemlich verkorksten Finale der „normalen” Saison ans Werk. Von „Aufbruchstimmung” und „Neuanfang” ist im Tiger-Käfig die Rede. Und das trotz niederschmetternder Statistik: Aus allen sechs bisherigen Playoff-Serien gegen Nürnberg gingen die Adler als Sieger hervor.


Doch Mannheims Manager Teal Fowler warnt: „Der Best-of-Three-Modus ist gefährlich, das erste Spiel hat schon enorme Bedeutung.” Er weiß, wovon er spricht. Im Vorjahr war für den sechsmaligen Champion im Pre-Playoff gegen Augsburg Endstation.


Der Erfolg im Eishockey hängt, so heißt es, zu 50 Prozent vom Torhüter ab. Wobei die Wertigkeit der Goalies im Playoff noch weit höher taxiert wird. Bühne frei also für Nürnbergs Klassekeeper Patrick Ehelechner, der nach einer nicht ganz so geschmeidigen Saison seinem Mannheimer Kollegen Freddy Brathwaite zumindest auf Augenhöhe begegnen möchte. G.S.

 

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