Hundertausende betroffen Mietverträge: Die unwirksamen Klauseln

Wohnen in München ist reinster Luxus. In welcher Lage wohnen Sie? Beste Lage? Checken Sie's und klicken durch den Mietspiegel. Für Sie haben wir München je nach Lage in einer Bilderstrecke aufgeteilt. Foto: Martha Schlüter

Der Mieterverein München warnt vor Formulierungen in Miuetverträgen, die nicht haltbar sind. Die AZ nennt die gängigsten Beispiele – und sagt, was wirklich erlaubt ist.

 

München - Haustiere, Klavierspielen, Untermieter – alles nicht erlaubt? Doch. Zwar stehen solche Klauseln in den meisten Mietverträgen, sind aber unwirksam. Eine aktuelle Untersuchung des Mietervereins München hat ergeben: „90 Prozent aller Mietverträge enthalten unwirksame Vertragsklauseln”. In München wären damit 522.000 von insgesamt 580.000 Münchner Mieter-Haushalten betroffen.

Die falschen Klauseln stecken in allen Arten von Verträgen, warnt der Mieterverein: „In selbst gestrickten von Einzelvermietern, aber auch in Muster- oder Einheitsmietverträgen von Hausverwaltungen und sogar von großen Wohnungsunternehmen.” Mietervereinssprecherin und Rechtsanwältin Anja Franz rät: „Lassen Sie sich vor der Unterschrift beraten.” Die AZ zeigt die häufigsten solcher Klauseln – und sagt, was mit ihnen nicht stimmt.

 

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