"How I Met Your Mother"-Star Jede Frau klarmachen wie Barney Stinson

Die "Bro-Strategie": Hilfe für den modernen Single-Mann Foto: Riva

Er sieht gut aus, läuft immer im Anzug rum und landet bei jeder Frau: Barney Stinson. Wie der TV-Frauenheld das schafft, erklärt Christoph Spöcker in "Die Bro Strategie". Im Interview mit spot on news erzählt der Autor, was ihn mit Barney verbindet und welche Vorbilder er noch hat.

 

Berlin - Er ist einer der größten TV-Womanizer: Barney Stinson. Wer dem erfolgreichen Frauen-Jäger nacheifern möchte, kann sich jetzt in "Die Bro-Strategie: Jede Frau klarmachen wie Barney Stinson" (Riva Verlag, 208 Seiten, 9,99 Euro) Tipps holen. Autor Christoph Spöcker erklärt der Nachrichtenagentur spot on news, wie schlecht es um die Männerwelt wirklich steht und welche deutschen Promis es mit Barney und Brad Pitt aufnehmen können.

In "Die Bro-Strategie" geben Sie den Männern Nachhilfe im Frauen klarmachen. Steht es so schlecht um die Männerwelt?

Christoph Spöcker: Ja, wenn auch mit Einschränkungen. Es gibt sicher viele Männer, die diese Nachhilfe nicht brauchen. Ich habe in den letzten Jahren allerdings auch gehäuft das Gegenteil beobachten können und gerade für die Männer, die sich eben im Umgang mit Frauen schwertun, habe ich die Bro-Strategie geschrieben.

Wie wurde ausgerechnet Barney Stinson zu Ihrem Vorbild?

Spöcker: Barney verkörpert alles, was den modernen Verführer ausmacht. Er ist selbstbewusst, schlagfertig, humorvoll, intelligent, stilbewusst und noch vieles mehr. Darüberhinaus haben wir eine Seelenverwandtschaft, die uns gewissermaßen zu Brüdern im Geiste macht.

Was hat Sie bewogen, Barneys Wissen mit allen Männern zu teilen?

Spöcker: Mir ist einfach immer stärker aufgefallen, wie viele Männer sich damit schwer tun, Frauen kennen zu lernen. Viele Männer in meinem Alter haben keine Ahnung, wie sie am besten auf eine schöne Frau zugehen und ein interessantes Gespräch in Gang bringen sollen. Ihnen fehlt schlicht und einfach die Fähigkeit, Anziehung aufzubauen. Das soll sich mit Barneys Hilfe ändern.

Sie geben in Ihrem Buch Tipps, wie man wie Barney an die Frauen rankommt. Können Sie einen Ted-Typen wirklich zu einem Barney machen?

Spöcker: Das hängt natürlich auch immer von der Bereitschaft des Ted-Typens ab. Wer bereit ist, sich zum Positiven zu verändern, wird überrascht sein, wie schnell er sich vom anonymen Niemand in den begehrten Eroberer verwandeln kann. Man muss sich aber auch darüber im Klaren sein, dass dahinter eine Menge Arbeit und vor allem auch Übung steckt.

Ihre Tipps gehen ziemlich weit: Umzug in die Großstadt, Tanzkurs, die richtige Literatur, Logopädie und natürlich Maßanzüge. Sind das die Frauen wert?

Spöcker: Das kann natürlich jeder nur für sich selbst entscheiden. In meinen Augen sind die Frauen große Mühen wert, denn es locken ja auch große Belohnungen. Die Tipps, die Sie gerade erwähnt haben, sind alle hilfreich, aber nicht unbedingt zwingend. Es geht hauptsächlich darum, den eigenen Horizont zu erweitern. Dadurch baut man Selbstbewusstsein auf und tut sich um so leichter im Umgang mit dem schönen Geschlecht. Die Frauen sind es also definitiv wert, dass wir Männer an uns arbeiten.

Gehen Sie selbst jemals ohne Anzug außer Haus?

Spöcker: Natürlich. Auch wenn ein Anzug das Kleidungsstück schlechthin ist, sieht man mich doch häufig etwas legerer. Doch zum entsprechenden Anlass führt kein Weg am Anzug vorbei.

Was war der schlimmste Fehler, der Ihnen bei einer Anmache unterlaufen ist?

Spöcker: Der größte Fehler meinerseits lag wohl darin, dass ich eine Zielperson zu ernst genommen habe. Ich dachte, ich müsste auf jede Frage eine sinnvolle Antwort geben und habe gar nicht gemerkt, dass sie mich die ganze Zeit über getestet hat. Das liegt allerdings schon einige Jahre zurück und ich habe aus diesem Fehler gelernt.

Barney Stinson, Brad Pitt und George Clooney nennen Sie als Vorbilder: Gibt es in Deutschland auch Männer, denen Mann nacheifern kann?

Spöcker: Selbstverständlich gibt es die. Allerdings sind sie schon ein oder zwei Generationen älter als ihre amerikanischen Kollegen. Ich denke da zum Beispiel an Franz Beckenbauer, Heiner Lauterbach oder den 2011 verstorbenen Gunther Sachs.

 

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