Horror-Nacht in der Gondel Gleitschirmflieger war für Dreharbeiten unterwegs

Horror-Nacht für einige Insassen einer Gondel in Schwangau. Nach einem Gleitschirm-Unfall mussten die Fahrgäste teils die Nacht in der Luft verbringen. Rettungskräfte konnten alle Menschen retten. Foto: dapd

Er sollte Luftaufnahmen filmen, doch dann legte er die Seilbahn am Tegelberg lahm: Ein Fernsehreporter verfing sich im Tragseil. 

 

München - Bei dem missglückten Gleitschirmflug am Tegelberg im Allgäu sind Dreharbeiten für einen Fernsehbericht des Bayerischen Rundfunks gemacht worden. Der zweite Insasse des Tandemflugs, der sich am Freitag im Tragseil der Tegelbergbahn verfangen und die Seilbahn damit lahmgelegt hatte, sei ein Fernsehreporter des Bayerischen Rundfunks, der „dort zum Arbeiten war“, sagte Ulrich Pilgram aus der Redaktion Aktuelles am Sonntag auf dapd-Anfrage.

Welche Aufnahmen der Mitarbeiter machen sollte, konnte er nicht sagen. Auch wisse er nicht, ob die Dreharbeiten wie in der Regel üblich abgesegnet waren. Tandemflüge sind nach Aussage von Pilgram eine gute und problemlose Methode, um Luftaufnahmen zu filmen.

 

2 Kommentare