Horror-Attacke beim Wandern Dieser Bayer schlug einen Bären mit der Faust in die Flucht

Nach der brutalen Bären-Attacke im Gebirge: Andi Bauer im Krankenhaus in Rumänien. Foto: Action Press, AZ-Montage

In Rumänien treffen ein Bayer und seine Freundin auf eine Bärin. Der Wanderer schlägt das Tier mit einem Faustschlag in die Flucht.

 

Breaza/Murnau - Ein 26-jähriger Bayer ist im Gebirge unterwegs und wird von einem Bären angefallen. Er verscheucht das Tier – mit einem Hieb gegen den Kopf.

Fünf Tage wollen Andi Bauer und seine Freundin Lara Booth abseits der Zivilisation verbringen. Buchstäblich in der Walachei startet Ende Mai ihre Reise in die Karpaten. Von Passau aus waren die Doktoranden mit dem Auto nach Rumänien gefahren. Bepackt mit Zelt und Schlafsäcken beginnen sie den Aufstieg im Kurort Breaza.

Bären-Attacke am zweiten Reisetag

Der erste Tag verläuft entspannt. Bauer und Booth begegnen einer Eidechse, sie entdecken eine Schlange und Wildschweine. "Als Nächstes sehen wir einen Bären", sagt der Vilshofener im Scherz zu seiner 23-jährigen Freundin, die ursprünglich aus dem Vereinigten Königreich stammt. Ein Anti-Bären-Spray hat keiner der beiden dabei, berichten sie der "Daily Mail" nach dem Angriff.

Als sie am zweiten Tag der Wanderung auf ein ausgeweidetes Reh am Hang stoßen, wird ihnen mulmig. Kurze Zeit später passiert das bis dahin Unvorstellbare: Den Weg kreuzen zwei Jungtiere mit ihrer Mutter. Für Bauer ist es zu spät, um umzukehren. Er wird von der Bärin angegriffen.

Knochenbrüche nach Bären-Angriff

Seine Freundin kann nur zusehen, wie er am Knöchel gepackt und davon geschleift wird. Eine beängstigende Situation. Sie schreit: "Schlag dem Bären ins Gesicht", schreibt sie später bei Facebook.

Nach einem festen Schlag auf das Auge der Bärin lässt diese den Bayer los und verschwindet. Den Abstieg schafft er nicht mehr alleine. Das Tier hat ein Stück seiner Wade herausgerissen und mehrere Knochen gebrochen. Notdürftig stoppt Bauer die Blutung mit einer Socke, während seine Freundin den Berg hinaufgeht, um Handyempfang zu bekommen. Mehr als eine Stunde später holt ein Helikopter den Verletzten ab. Er wird zunächst in ein rumänisches Krankenhaus gebracht und dann nach Murnau in die Unfallklinik überführt. Dort ist er noch immer in Behandlung.

 

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