Hofschneider übernimmt Trotz Platz vier: Union Berlin entlässt Jens Keller

Der 1. FC Union Berlin trennt sich von Jens Keller. Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa

Diese Trainerentlassung kommt ein wenig überraschend daher: Zweitligist 1. FC Union Berlin trennt sich von Jens Keller. Der Klub verlor am Wochenende gegen Bochum, steht aber auf dem vierten Tabellenplatz. 

Berlin - Der 1. FC Union Berlin hat sich von Trainer Jens Keller getrennt. Der bisherige A-Juniorentrainer André Hofschneider wird zunächst das Team betreuen, teilte der Verein am Montag mit. Die Vereinsführung des Berliner Zweitligisten sieht das Saisonziel Aufstieg nach der aktuellen sportlichen Entwicklung gefährdet.

Die Berliner hatten am Sonntag in Bochum 1:2 verloren und holten aus den jüngsten drei Spielen nur einen Punkt. Union liegt in der Tabelle als Vierter derzeit drei Punkte hinter Relegationsplatz drei und fünf Punkte hinter einem direkten Aufstiegsplatz. 

Keller schockiert von Entlassung

"Es ist ein harter Schnitt, den wir vollziehen, weil wir ihn für notwendig halten", wird Geschäftsführer Lutz Munack in der Pressemitteilung zitiert. "Mit unserer Spielweise und den Ergebnissen der letzten Wochen werden wir nicht den Ansprüchen gerecht, die wir klar formuliert und mit der Gestaltung des Kaders im Sommer deutlich untermauert haben."

Am Ende der vergangenen Saison verpasste Union den Aufstieg ins Oberhaus nur knapp. Keller übernahm in Berlin im Juli 2016. Zu seinem Rauswurf sagte der ehemalige Schalke-Coach: "Ich bin geschockt und kann es nicht verstehen. Wir waren in der vergangenen Woche noch in guten Gesprächen über einen neuen Vertrag."

Am nächsten Spieltag geht es für die Berliner gegen den Tabellenelften aus Dresden. 

 

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