Hochzeit mit Bürgerlichem Darum muss Japans Prinzessin Ayako die kaiserliche Familie verlassen

Prinzessin Ayako hat ihren bürgerlichen Verlobten Kei Moriya geheiratet Foto: imago/Kyodo News

Prinzessin Ayako von Japan hat in einer traditionellen Zeremonie ihren Verlobten Kei Moriya geheiratet. Für ihn verlässt sie jetzt sogar die royale Familie.

 

In Japan haben am Montag die Hochzeitsglocken geläutet. Die japanische Prinzessin Ayako (28) hat in einer Zeremonie mit zwei traditionellen Riten ihren bürgerlichen Verlobten Kei Moriya (32) geheiratet. Die Trauung fand vor dem Meiji-Schrein in Tokio stand, wo das Brautpaar schließlich auch für die offiziellen Hochzeitsfotos posierte. Statt eines weißen Brautkleides trug Ayako einen edlen Kimono in Rot, während ihr frisch angetrauter Ehemann Frack und Zylinder gewählt hatte.

Großer Liebesbeweis

"Ich bin voller Glück", wird die 28-Jährige von japanischen Medien zitiert. Für die Liebe zahlt die Prinzessin jedoch einen hohen Preis. Denn mit der Eheschließung verliert die Tochter von Prinz Norihito von Takamado (1954-2002) und Prinzessin Hisako von Takamado (65) all ihre königlichen Titel. Sie muss die royale Familie verlassen. Die strengen Hofregeln des japanischen Kaiserreichs dulden nur Adelige im Stammbaum.

Kurz vor der Trauung hatten Kaiser Akihito (84) und Kaiserin Michiko (84) die Braut mit einer feierlichen Zeremonie aus der Familie verabschiedet.

 

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