Hochwasser Person in der Isar? – Suchaktion ohne Erfolg

Autorenprofil Ruth Schormann
Reißerisch: Die Isar am Mittwochvormittag. Foto: Djordje Matkovic

Riesen-Aufregung am Mittwochabend in Ismaning und Freising: Rund 150 Einsatzkräfte im Landkreis Freising haben sich vergeblich an einer groß angelegten Suchaktion beteiligt.

 

München - Während des Hochwassers soll in Ismaning ein Passant Hände in den Fluten der Isar gesehen haben. In der Folge wurden Feuerwehren, Wasserwachten und weitere Einsatzkräfte alarmiert, um an mehreren Isarbrücken flussabwärts nach der möglicherweise vermissten Person Ausschau zu halten.

Hochwasser: Person in Not gesehen? 

An der Moosburger Isarbrücke waren 40 Feuerwehrleute im Einsatz, zur Unterstützung hatten sie mehrere Fahrzeuge sowie einen Kran und ein Boot dabei. Vor Ort waren auch Einsatzzüge der Wasserwachten sowie Polizei und Rettungsdienst.

Kreisbrandrat Manfred Danner sagte der AZ, im Landkreis Freising wurden in sieben Gemeinden Einsatzkräfte auf Brücken positioniert, in Fließrichtung die letzte davon war die Moosburger Isarbrücke.

Freiwillige Feuerwehr warnt

Dort ist gegen 22 Uhr der Einsatz abgebrochen worden. Eine vermisste Person wurde nicht gefunden. Die Isar ist nach wie vor von Hochwasser betroffen. Deswegen warnt unter anderem die Freiwillige Feuerwehr Pullach davor, diesen Wasserstand als Freizeitsportler zu unterschätzen. Die Pullacher teilten ein Video auf Facebook, das mehrere Kajak-Fahrer auf der Isar zeigt.

Das ist "kein purer Leichtsinn mehr, sondern gelebte Einfältigkeit", poltern die Feuerwehrler. Schließlich treiben Baumstämme im Wasser, die plötzlich hervorschnellen könnten, und wer dann in Not gerate, gefährde auch das Leben der Helfer von Wasserwacht und Feuerwehr, heißt es weiter.

 

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