Hochwasser in Bayern Straubing und Deggendorf: Dämme haben gehalten

Häuser des Ortsteils Fischerdorf in Deggendorf sind am Dienstag, den 04.06.2013, vom Hochwasser der Donau umschlossen. Foto: Armin Weigel, dpa

Die Hochwasserlage in Bayern stabilisiert sich langsam, Entwarnung kann aber noch nicht gegeben werden.

 

München - In Straubing und Deggendorf stagnierten am Mittwochmorgen die Pegelstände, wenn auch auf hohem Niveau. „Unsere Dämme haben gehalten,“ sagte ein Polizeisprecher in Deggendorf. In der Donaustadt sei das Wasser langsamer gestiegen als erwartet, am Mittag werde vermutlich der Höchststand erreicht werden. Nach wie vor sind die Zufahrtsstraßen in die Stadt gesperrt. Ein Hubschrauber soll am Morgen den Einsatzkräften einen Überblick über die Lage verschaffen.

Auch in Straubing stieg das Wasser in der vergangenen Nacht nur geringfügig. „Bei uns in der Stadt gibt es nur vereinzelt Überschwemmungen, wir haben alles unter Kontrolle,“ sagte ein Sprecher der Einsatzzentrale. Einzelne Dämme im Landkreis Straubing-Bogen wurden in der Nacht aufgeschüttet und stabilisiert. „Wir erwarten keinen großen Anstieg mehr, die Nachrichten aus Regensburg deuten auch bei uns auf langsam sinkende Pegel hin“, sagte ein Sprecher des Landratsamtes. „Von Entwarnung kann man aber deshalb noch nicht sprechen“.

In der Domstadt flussaufwärts ist bereits die leichte Entspannung der Hochwasserlage in Bayern spürbar. Seit vergangener Nacht sinkt das Wasser in Regensburg langsam. Momentan gebe es keine weiteren Probleme, die Situation bleibe aber angespannt, sagte ein Sprecher der Stadt.

 

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