Hochmoderner MRT München: Neueste Technik fürs städtische Klinikum

Chefärztin Prof. Andrea Rieber-Brambs am neuen MRT. Foto: Klaus Krischock

Insgesamt wird es 200 neue bildgebende Systeme geben. In der Klinik Neuperlach ist ein hochmoderner MRT schon in Betrieb.

München - Im Klinikum Neuperlach können die Radiologen nun noch schneller und damit schonender für die Patienten Aufnahmen von menschlichem Gewebe machen. Dort gibt es nämlich seit Kurzem einen hochmodernen Magnetresonanztomographen (MRT).

"Bildgebende Verfahren kommen bei den meisten schwerwiegenden Erkrankungen und damit bei fast allen stationären Patienten zum Einsatz", erklärt Prof. Andrea Rieber-Brambs, Chefärztin der Klinik für Radiologie und Nuklearmedizin an der städtischen München Klinik Neuperlach, " also vor allem bei Tumorerkrankungen, Entzündungen und Unfällen."

Neues MRT ist besonders nachhaltig

Weil Bildgebung so wichtig ist, modernisiert die München Klinik in enger Partnerschaft mit Philips zur Zeit ihren Gerätepark. Insgesamt 200 neue bildgebende Geräte schafft sie an – und investiert dafür 50 Millionen Euro. "Der MRT funktioniert strahlenfrei, da er mit Hilfe eines Magnetfeldes und Hochfrequenzwellen zwei- oder dreidimensionale Aufnahmen erzeugt", so Andrea Rieber-Brambs. Der Computertomograph (CT) dagegen arbeitet mit Röntgenstrahlung.

Der neue MRT trägt den Modellnamen "Ingenia Ambition X 1.5T" und ist aktuell auf dem Markt eines der modernsten bildgebenden Systeme. Es wird als eines der ersten weltweit verbaut. Dieses MRT-Modell ist besonders nachhaltig, da es als bislang einziges auf der Welt mit nur sieben anstatt rund 1.500 Litern des raren Rohstoffs Helium betrieben wird.

Modernisierung an allen Standorten der München Klinik

Der neue MRT kommt in der München Klinik Neuperlach künftig bei umfassenden Scans des Gehirns und der inneren Organe wie Herz, Nieren, Leber, Bauchspeicheldrüse und der weiblichen Brust, und auch bei Scans von Muskeln, Sehnen, Bändern und Knorpel sowie der Blutgefäße zum Einsatz.

"Je nach dem körperlichen Bereich, der untersucht wird, dauert eine MRT-Untersuchung zwischen 15 und 45 Minuten", sagt Rieber-Brambs. Der Patient befindet sich dabei meist liegend in einer Röhre und vernimmt ein lautes "Klopfgeräusch", das durch das An- und Abschalten von Magnetspulen erzeugt wird, erklärt die Ärztin.

Bald sollen an allen Standorten der München Klinik weitere hochmoderne Geräte für die bildgebende Diagnostik folgen.

 

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