"Hidden Cash" via Twitter Millionär versteckt Geldbriefe in Kalifornien

100 Dollar und ein Haufen Spaß: Der Millionär will, dass die Finder der Geldumschläge ein Selfie von sich posten. Foto: Twitter

Ist er ein Wohltäter oder nur auf PR aus? Ein Immobilien-Investor legt in Kalifornien Geldbündel aus und will dass sie gefunden werden. Tipps verbreitet er auf Twitter.

 

San Francisco - Er scheint zu viel Geld zu haben und will es unter die Leute bringen. Ein bislang anonymer Millionär hat sich dafür eine besondere Aktion einfallen lassen. Er legt an verschiedenen Orten rund um San Francisco 100-Dollar-Geldbriefe aus und gibt dann via Twitter Tipps, wo die Umschläge zu finden sind. Mittlerweile hat sein Twitter-Account #HiddenCash schon weit über 120.000 Follower. Eine Bedingung stellt der Millionär: Die Finder müssen ein Selbstportrait von sich posten, nachdem sie das Geld gefunden haben.

"Die Leute beschweren sich, dass die Immobilienpreise hier so hoch sind - und ich hab davon profitiert", so der Millionär in einem Telefonat mit dem Sender ABC News. "Ich wollte etwas spaßiges für die Stadt San Francisco tun. Etwas, was die Leute anstachelt". Innerhalb von drei Tagen habe er schon rund 4000 Dollar versteckt. Und er werde damit nicht aufhören. Die Aktion laufe "unendlich".

Manchmal klebt der Investor seine Geldbriefe mit den üblicherweise 100 Dollar darin an einen Geldautomaten. Oder auch an eine Parkuhr. Selbst am Strand hat er schon einen Umschlag verbuddelt. "Das Leben ist ein Strand, und ich spiele mit dem Sand" postete er mit einem Bild auf Twitter. Ein Pärchen erkannte die Stelle und fand das Geld. "Danke, HiddenCash", schrieb das Paar unter sein Twitter-Selfie. "Das meiste werden wir mit den anderen Strandgängern verprassen".

"Das Geld ist super, aber es war auch ein Riesen-Spaß etwas wie das hier zu tun. Es war eine Schnitzeljagd", so eine weiterer glücklicher Finder gegenüber ABC News. Und: "Es ist kein Haufen Geld. Es wird Dein Leben nicht ändern. Aber der Sportsgeist, den die Aktion bei den Leuten entwickelt, ist ein Haufen Spaß".

Weil die Aktion so gut ankommt, will der Millionär sie bald auch nach Los Angeles oder New York ausdehnen. "Vielleicht hatten die Leute einen schlechten Tag und mit dem Geld kannst Du sie aufheitern", so der Anonyme. Einige Zweifler haben aber schon im Internet ihre Zweifel bekundet, dass es sich bei dem Investor nur um einen Wohltäter handelt. Sie vermuten dahinter eine ausgeklügelte PR-Masche.

 

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