Heute ist der 1. Todestag Christine Kaufmanns Enkelin Dido: "Der Schmerz ist heftig"

Christine Kaufmann starb heute vor einem Jahr. Rechts im Bild: Kaufmann-Enkelin Dido und Mama Alexandra. Foto: dpa/privat

Heute vor einem Jahr starb die Münchner Schauspielerin Christine Kaufmann. In der AZ erzählt Enkelin Dido, wie sehr die Familie leidet.

 

Schon seit ein paar Wochen ist der Schmerz da. Je näher der Todestag rückt, desto unerträglicher wird er. Heute wird Dido Sargent (32), die so sehr geliebte Enkelin von Christine Kaufmann (†72, "Ich bin eine schreckliche Ehefrau, aber eine wunderbare Großmutter") einen schwarzen Tag haben. Wie vor einem Jahr, als ihre Oma, ihre "Nana" starb. Ganz plötzlich an Leukämie, von der niemand aus der weit verstreuten Familie wusste.

Christine Kaufmann starb am 28. März 2017

Als die beliebte Schauspielerin mit der Hollywood-Karriere und den Hollywood-Männern in ihrer Schwabinger Wohnung gestürzt und ins Krankenhaus gekommen war, reiste Dido, die am Landestheater in Linz arbeitet, zu ihr.

Wie auch ihre Mama Alexandra, Tante Allegra Curtis und Onkel Hans-Günther Kaufmann. "Nana war immer so voller Leben, der Tod war unendlich weit weg für sie", erinnert sich Dido im AZ-Gespräch unter Tränen. "Und dann saßen wir plötzlich zehn Tage am Krankenbett und beteten. Ihr Tod war so plötzlich, der Schmerz ist bis heute echt heftig."

Kaufmann-Enkelin Dido zündet Kerze im Garten an

Heilt die Zeit ein paar Wunden? "Nein, man lernt ein bisschen besser, mit dem Schmerz zu leben. Leider bleibt es niemandem erspart, diesen harten Weg zu gehen, wenn man einen geliebten Menschen verliert. Noch dazu, wenn es aus dem Nichts passiert."

Am heutigen Todestag wird Dido eine Kerze auf ihrem Oma-Altar im Garten anzünden. "Das mache ich eh oft. Der erste Gedanke ist morgens meine Nana. Ich spüre, dass sie nicht weg ist. Sie ist bei mir, uns allen."

Auf Facebook hat ihre Familie eine Gedenkseite (Remembering Christine Kaufmann) für Freunde und Fans eingerichtet, denn das Grab von Kaufmann ist in Frankreich. "Sie liegt bei ihrer Mutter und ihrer Oma", sagt Dido. "Der Ort ist so ruhig und friedlich, kein Touristen-Hotspot. Nana bekommt dort die Ruhe, nach der sie zuletzt so sehnsüchtig gesucht hat."

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