Herzschlagfinale um Abstieg Dritte Liga am Samstag: Haching gerettet, KSC steigt auf

Luca Marseiler (li.) erzielte das 1:0 für die SpVgg Unterhaching gegen die Sportfreunde Lotte. Foto: imago/foto2press

In der 3. Liga haben standen am vorletzten Spieltag wichtige Ergebnisse: Unterhaching machte den Klassenerhalt wie die Löwen sicher, der KSC ist aufgestiegen.

 

München - Der Karlsruher SC ist zurück in Liga zwei: Mit einem 4:1 (2:0) bei Preußen Münster hat sich der einstige Europapokal-Halbfinalist am vorletzten Spieltag der 3. Fußball-Liga den Vizetitel und den zweiten Aufstiegsplatz hinter Meister VfL Osnabrück gesichert. Die KSC-Offensiv um Toptorjäger Marvin Pourie ließ den Ausflug nach Münster zur großen Party werden.

Die Teilnahme an der Relegation machte der SV Wehen Wiesbaden perfekt, der nach einem 1:0 (1:0) gegen Osnabrück nicht mehr von Platz drei zu verdrängen ist. Abgestiegen ist nach dem VfR Aalen nun auch Fortuna Köln. Die Kölner Südstädter verloren trotz Führung 2:3 (2:1) bei 1860 München, das damit den Klassenerhalt sicher hat.

KSC stark, Wehen in der Relegation

Auf dem Weg zur Karlsruher Zweitliga-Rückkehr nach zwei Jahren eröffnete Pourie mit seinem 22. Saisontor (33.) die Gäste-Gala. Damian Roßbach (45.), Anton Fink (54.) und Martin Röser (57.) legten nach, ehe Martin Kobylanski (66.) das Ergebnis für die chancenlosen Gastgeber ein wenig erträglicher gestaltete.

Wehens Matchwinner gegen den Tabellenführer aus Osnabrück, für den es nicht mehr um allzu viel ging, war Patrick Schönfeld mit seinem Treffer in der 35. Spielminute. In den Relegationsduellen mit dem Drittletzten der 2. Bundesliga (24. und 28. Mai) hat der SVWW damit die Chance, zehn Jahre nach dem Abstieg wieder ins Unterhaus zurückzukehren.

Braunschweig muss bangen

Wehens Verfolger Hallescher FC gewann zwar 1:0 (1:0) gegen Eintracht Braunschweig, war aber bei vier Punkten Rückstand auf einen Patzer des Kontrahenten angewiesen. Braunschweig muss nach der Niederlage weiter um den Klassenerhalt bangen. Der frühere deutsche Meister (14./44 Punkte) hat zwei Zähler Vorsprung auf einen Abstiegsplatz und am kommenden Samstag ein Endspiel gegen Energie Cottbus (15./44).

Cottbus feierte einen überlebenswichtigen 2:1 (1:1)-Heimsieg gegen den Tabellenletzten VfR Aalen, der bereits abgestiegen war. Jürgen Gjasula (12.) und Jose-Junior Matuwila (77.) verhinderten, dass Aufsteiger Cottbus kurz vor dem Saisonende auf einen Abstiegsplatz rutschte.

Unterhaching ebenfalls gerettet

Während Carl Zeiss Jena durch ein 1:0 beim SV Meppen auf Platz 16 (43 Punkte) und damit ans rettende Ufer gelangte, steht Sonnenhof Großaspach trotz eines 5:2 gegen den FSV Zwickau, zu dem Dominik Pelivan zwei Treffer beisteuerte, mit 42 Punkten auf Abstiegsrang 17.

Ein kleines Wunder brauchen die Sportfreunde Lotte, die nach einem 0:3 (0:1) bei der damit geretteten SpVgg Unterhaching als 18. drei Punkte hinter einem Nichtabstiegsplatz zurückliegen und die schlechtere Tordifferenz haben.

 

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