Helfer können 75-Jährige retten Fast ertrunken: Touristin aus Bayern verheddert sich beim Schwimmen in Seerosen

Gefahr durch Seerosen? Eine Touristin in Bayern hatte sich beim Baden verheddert und wäre beinahe ertrunken. (Symbolbild) Foto: Rebecca Krizak/dpa

Sie wollte im Urlaub schwimmen gehen - und verfing sich dabei in Seerosen. Ein erster Rettungsversuch scheitert. Erst als weitere Menschen helfen, kann die 75-Jährige gerettet werden.

 

Ossiach - Seerosen sind einer deutschen Urlauberin in Österreich beinahe zum tödlichen Verhängnis geworden. Die 75-Jährige aus Bayern verfing sich beim Schwimmen im Ossiacher See 15 Meter vom Ufer entfernt in Kärnten mit den Beinen in den langen Stielen, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Ein 63 Jahre alter Deutscher sei ihr in einem Ruderboot zu Hilfe geeilt, habe sie aber nicht befreien können, berichtete die österreichische Nachrichtenagentur APA. Mit Hilfe zweier weiterer Touristen und einem Gartenschlauch als Seil sei die mittlerweile bewusstlose Frau dann an Land gebracht worden. Polizeibeamte hätten sie wiederbeatmen können.

Bereich mit Seerosen ist nicht gesperrt

Die Urlauberin wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein nahe gelegenes Krankenhaus geflogen. Ihr 81-jähriger Ehemann hatte zur selben Zeit im Wasser gebadet, wie APA weiter berichtete. Er habe von dem Vorfall aber erst etwas bemerkt, als seine Frau wiederbelebt wurde. Der Mann erlitt einen Schock und wurde ebenfalls in das Hospital gebracht. Das Ehepaar stammt aus dem Landkreis Augsburg.

Ein Sprecher der zuständigen Polizei in Bodensdorf sagte, er könne sich nicht an einen ähnlichen Fall erinnern. Der Teil des Sees mit den Seerosen ist demnach nicht gesperrt. Einheimische wüssten aber, dass man dort nicht schwimmen sollte, sagte er.

 

2 Kommentare

Kommentieren

  1. Ihre Daten können Sie in Ihrem Benutzerkonto ändern. Dieses finden Sie oben rechts .

loading