"Helden für Tiere" Pelzverbot in Münchner Club: PETA feiert Bahnwärter-Thiel-Entscheidung

Kein Einlass mit Pelz: Der Münchner Club Bahnwärter Thiel Foto: Lino Mirgeler/dpa

Das Pelzverbot im Münchner Club Bahnwärter Thiel sorgt für großes Aufsehen. Die Tierschutzorganisation PETA wünscht sich nun, dass mehrere Clubs dem Beispiel folgen.

 

München - Im Münchner Club Bahnwärter Thiel darf kein Pelz mehr getragen werden. Es entbrannte ein erneuter Diskurs über die Legitimität von Kleidung mit Pelz. Aber auch darüber, ob das Verbot eine Vorbildfunktion haben kann. Die Tierschutzorganisation PETA hat nun die Entscheidung des Clubs begrüßt und die Betreiber für ihr Verbot ausgezeichnet.

"Wir begrüßen das Pelzverbot im Bahnwärter Thiel ausdrücklich", sagt Johanna Fuoß von PETA. Jedes Jahr werden Millionen Tiere getötet, damit wir Menschen ihr Fell tragen können, so Fuoß weiter. PETA hat deshalb den Bahnwärter Thiel als "Helden für Tiere" ausgezeichnet. Die Organisationen verleiht diese Auszeichnung regelmäßig an Menschen, die sich durch besonders tierfreundliches Verhalten auszeichnen.

Ende Januar hatte der Münchner Club das Pelzverbot via Instagram bekanntgegeben. Gegenüber der AZ hatte der Betreiber Daniel Hahn die Gründe für das Verbot genannt.

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