Heißer November DFB plant mit Topgegnern für Länderspiele

Oliver Bierhoff bei der DFB-Pressekonferenz am Mittwoch in Stuttgart. Foto: GES/Augenklick

Schon am Montag in Stuttgart gegen Norwegen kann die deutsche Nationalelf das WM-Ticket lösen. DFB-Teammanager Oliver Bierhoff kündigt für November hochkarätige Testspiele an.

 

Stuttgart - Weltmeister Deutschland plant für die letzten Länderspiele des Jahres mit anspruchsvollen Testspielen egen England sowie Frankreich oder die Niederlande. Das teilte Teammanager Oliver Bierhoff am Mittwoch in Stuttgart mit. Die anvisierten Partien hängen aber noch vom Ausgang der laufenden WM-Qualifikation ab.

An den beiden November-Terminen werden auch die Playoff-Spiele der jeweiligen Gruppenzweiten um die WM-Teilnahme ausgetragen. An diesen könnte England, das aktuell die Gruppe F anführt, ebenso beteiligt sein wie Frankreich oder Holland.

Die beiden Top-Nationen belegen nach sechs von zehn Spieltagen in Gruppe A hinter Tabellenführer Schweden die Plätze zwei und drei. Am 10. November würde Deutschland in England gastieren.

Vier Tage später soll ein Heimspiel in Köln gegen Frankreich oder Holland das Länderspieljahr beschließen. Die deutsche Mannschaft kann als klarer Tabellenführer das WM-Ticket im Idealfall schon in den anstehenden Partien in Tschechien und in Stuttgart gegen Norwegen fix buchen.

Die Varianten fürs WM-Quartier

Beim DFB werden weiterhin verschiedene Varianten für das Stammquartier bei der WM 2018 in Russland diskutiert.

Bierhoff nannte namentlich die Hauptstadt Moskau, St. Petersburg sowie die beim Confederations Cup liebgewonnene Schwarzmeerstadt Sotschi als mögliche Standorte. "Wir werden in den nächsten zwei Monaten mehrere Varianten durchdenken", kündigte Bierhoff an. "Mit dem Quartier beschäftige ich mich seit über einem Jahr", sagte er.

Eine Quartier-Entscheidung könne auch schon vor der Auslosung der WM-Gruppen am 1. Dezember fallen. Ein wichtiges Kriterium seien die Reisebedingungen in die Spielorte, aber auch der "Wohlfühlcharakter" vor Ort sei bedeutend.

"Der Aufenthalt in Sotschi hat auf uns alle gewirkt", sagte Bierhoff. Beim Testturnier in diesem Sommer hatte Bundestrainer Joachim Löw mit seinem Team drei von fünf Partien in dem südlichsten Spielort bestritten und dort den Großteil der Zeit verbracht.

In der Olympiastadt von 2014 am Schwarzen Meer verbringen viele Russen im Sommer ihren Urlaub. Von Sotschi aus würden allerdings längere Flüge in die anderen Spielorte auf den DFB-Tross zukommen. Die Hauptstadt Moskau, wo auch das WM-Finale ausgetragen wird, oder St. Petersburg liegen günstiger.

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