Heimstätte des TSV 1860 München SV Türkgücü darf ins Grünwalder Stadion - zumindest halb

Hat künftig einen Verein mehr: Das Grünwalder Stadion in München. Foto: Sigi Müller

Neuer Mieter im Grünwalder Stadion: Die Heimspielstätte der Löwen wird ab der kommenden Saison auch vom SV Türkgücü-Ataspor genutzt - allerdings nicht über eine komplette Spielzeit.

München - Jetzt ist es offiziell: Das Grünwalder Stadion wird ab der kommenden Saison von vier statt wie bislang von drei Mannschaften genutzt. Neu dabei ist - aus Sicht des Vereins endlich - der SV Türkgücü-Ataspor.

Darauf haben sich Vertreter der Stadt, des FC Bayern München und des TSV 1860 zusammen mit dem Klub aus dem Münchner Osten geeinigt.

SV Türkgücü will Heimspiele in München austragen

Die Gespräche waren notwendig geworden, weil der SV Türkgücü vor dem Aufstieg in die Regionalliga steht - und seine Heimspiele gerne in München austragen will. Vereinsboss Hasan Kivran erklärte bereits im Dezember letzten Jahres in der AZ, dass er mit der Stadt über einen Einzug ins "Sechzgerstadion" verhandle. Bislang musste der Tabellenführer der Landesliga in den Sportpark Heimstetten ausweichen.

Nun also die offizielle Erlaubnis - allerdings mit einer Einschränkung. Weil durch die Nutzung durch vier Mannschaften unter anderem die für diese Spielklassen nötige Rasenqualität im Stadion nicht mehr gewährleistet werden kann, haben sich die Verantwortlichen der drei Vereine auf folgenden Kompromiss geeinigt: Bis zur Winterpause belegen der TSV 1860 München, der FC Bayern München II und die Frauenmannschaft der Bayern das Stadion, der SV Türkgücü-Ataspor nutzt bis dahin weiter seine bisherige alternative Spielstätte in Heimstetten.

Im Grünwalder Stadion spielen künftig vier Mannschaften

Nach der Winterpause, also ab Januar 2020, belegen dann die Löwen, die kleinen Bayern und der SV Türkgücü-Ataspor das Stadion. Die Frauenmannschaft des FC Bayern München nutzt eine alternative Spielstätte. Diese Regelung gilt auch für den Fall, dass der FC Bayern München II in die dritte Liga aufsteigt. "Das ist eine Lösung, die für alle Vereine zufriedenstellend ist und auch die Belange der Anwohnerschaft wahrt“, so Beatrix Zurek, Referentin für Bildung und Sport.

Übrigens: Sollte der SV Türkgücü den Aufstieg wirklich schaffen, wird ein alter Bekannter der Löwen zurück nach München kommen: Rainer Maurer. "Wir hatten jetzt die Chance, einen so renommierten Fußball-Lehrer zu verpflichten. Diese Chance haben wir wahrgenommen", sagte Hasan Kivran unlängst in der AZ. Kivran hat mit dem Trainer denn auch Großes vor. "Die 3. Liga kann auf keinen Fall das Ziel sein", gab er als Marschroute aus.

 

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