"Heimat statt Ausgrenzung" Friedliche Demo gegen Rassismus am Max-Joseph-Platz

Demonstranten für "Heimat statt Ausgrenzung" ziehen friedlich durch München. Foto: "Heimat statt Ausgrenzung"

Die Demonstration unter dem Motto "Heimat statt Ausgrenzung" lief am Samstag sehr friedlich ab. Die Veranstalter hatten über Facebook die Münchner dazu aufgerufen, ab 13 Uhr am Max-Joseph-Platz zu demonstrieren.

München - Die Initiatoren von "Heimat statt Ausgrenzung" riefen am Samstag die Münchner dazu auf, sich ab 13 Uhr am Max-Joseph-Platz gegen systematische Ausgrenzung, Diskriminierung und Rassismus zu positionieren. Auf Facebook schrieben sie dazu: "Wir verstehen Heimat als einen Ort für alle Menschen, die hier leben. Wir wollen eine Politik, die von Menschlichkeit und Solidarität geprägt ist."

Friedliche Stimmung auf Demonstration

Die Veranstalter forderten unter anderem den Rücktritt von Horst Seehofer und sofortigen Abschiebestopp nach Afghanistan und zogen mit den Teilnehmern der Demo vom Max-Joseph-Platz durch die Stadt bis zur LMU, wo die Abschlusskundgebung stattfand. Die Teilnehmerzahl blieb überschaubar, obwohl sich im Vorhinein 1.300 Menschen auf Facebook vorangemeldet oder Interesse bekundet hatten. Laut Polizei waren 450 Menschen auf der Straße, die mit friedlicher Stimmung demonstrierten.


Teilnehmer der Demo "Heimat statt Ausgrenzung" stehen vor der LMU. Foto: Linda Jessen

Die Veranstalter sind mit dem Ablauf der Demonstration sehr zufrieden und sagten auf AZ-Nachfrage: "Wir wollten wieder langsam und klein anfangen und sind absolut nicht enttäuscht von der Teilnehmerzahl." Mit ihren Forderungen werden sie sich aber auch weiterhin Gehör verschaffen und den Kampf für "Heimat statt Ausgrenzung" fortsetzen.

 

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