Haus ist ein Problemfall Karl Lagerfelds Villa steht zum Verkauf: Keiner will sie haben

1997 stellte Lagerfeld sein Parfüm "Villa Jako" in seinem Zuhause vor. Foto: dpa/Kay Nietfeld

Das ehemalige Haus von Designer Karl Lagerfeld steht zum Verkauf – für 9,85 Millionen Euro. Doch einziehen wollte in die Hamburger Villa bislang niemand. Warum findet sich trotz exklusiver Lage kein Interessent?

 

"Villa Jako" nannte Karl Lagerfeld einst sein Haus mit Elbblick und Traumgarten, trotzdem findet eine bekannte Immobilienfirma keinen Abnehmer. 23 Jahre nach Lagerfelds Auszug steht das Haus samt 11.725 m² großem Grundstück wieder zum Verkauf.  "Putzfassade mit Säulen und historischen Figuren, Holzsprossenfenster, Alarmanlage, voll unterkellert", heißt es im Exposé . Noch vor wenigen Wochen kostete die Villa einen achtstelligen Betrag, mittlerweile sind es "nur" noch knapp zehn Millionen.

Haus von Karl Lagerfeld in Hamburg wird verkauft

Als 1997 der bekannte Modedesigner aus seinem Haus ausgezogen ist, erwarb Michael Haentjes (Gründer der Plattenfirma Edel AG) das Anwesen. Es habe damals Klick gemacht, sagte er "Welt". Doch seine Frau war damals weniger begeistert. Der Kauf sei "ein Schock, das Haus ein Horror, die einzige Rettung der Garten", resümierte sie.

Die Strenge des Hauses, das an ein Mausoleum erinnert, könnte nur eine der vielen Gründe sein, warum die ehemalige Lagerfeld-Villa keine Interessenten anlockt, berichtet "Stern". Das Haus steht zudem unter Denkmalschutz und An- sowie Umbauten dürfen nicht vorgenommen werden. Auch die extreme Hanglage im Hamburger Nobelstadtteil Blankenese ist nicht nach jedermanns Geschmack. Seit 2003 wird für das Grundstück nach Informationen des "Manager Magazins" ein Käufer gesucht.

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