Hauptbahnhof und Isartorplatz Mit vier Promille: Mann attackiert Kontrahenten mit Glasflasche

, aktualisiert am 16.07.2018 - 16:00 Uhr
Bei einem der Glasflaschen-Angreifer konnte die Polizei einen Alkoholwert von vier Promille messen. (Archivbild) Foto: dpa

Am Wochenende ist es in München zu zwei gefährlichen Körperverletzungen gekommen – beide Male war die Tatwaffe eine Glasflasche. Auch Alkohol war bei beiden Vorfällen im Spiel.

 

München - Die Bundespolizei hatte es am Wochenende mit mehreren Körperverletzungsdelikten zu tun, am Isartorplatz und dem Hauptbahnhof kam es jeweils zu Angriffen mit einer Glasflasche.

Streit eskaliert am Isartorplatz

Am vergangenen Sonntag, um kurz nach Mitternacht, stritten sich ein 33-jähriger Mann aus Maisach und ein 15-Jähriger aus Allach an der S-Bahnhaltestelle am Isartor. Der Ältere soll versucht haben, den Jüngeren anzugreifen. Ein betrunkener 17-Jähriger aus Germering ging dazwischen und schlug dem 33-Jährigen mit einer Glasflasche auf den Kopf. Er erlitt Schnittverletzungen am Kopf und kam in ein Krankenhaus – dort wurde eine schwere Alkoholvergiftung festgestellt, außerdem hatte er zuvor Drogen genommen. Gegen den 17-Jährigen wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen übergaben ihn die Beamten seiner Mutter.

Eskalation am Hauptbahnhof mit vier Promille

Die zweite Glasflaschen-Attacke ereignete sich bereits am frühen Samstagmorgen am Münchner Hauptbahnhof. Um kurz nach vier Uhr stritten sich am Ausgang zur Bayerstraße ein 21-jähriger Rumäne und ein 34 Jahre alter Mann aus Sierra Leone. Plötzlich trat der 21-Jährige dem Älteren von hinten ins Gesäß. Als er sich wieder gefangen hatte, schlug der 34-Jährige mit einer Glasflasche zu, er traf seinen Kontrahenten am Kopf. Eine Streife der Münchner Landespolizei schritt ein und konnte den Täter an der Flucht hindern. Der Rumäne erlitt eine blutende Wunde am Kopf, er kam zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Beim Afrikaner konnten die Beamten einen Alkoholwert von vier Promille messen, der Haftrichter erließ Untersuchungshaft wegen gefährlicher Körperverletzung.

 

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