Hauptbahnhof München Entwarnung nach Ebola-Alarm: Hier wurde er ausgelöst

Ebola-Verdacht am Hauptbahnhof in München: Die Bilder vom Polizeieinsatz. Foto: Ralph Hub

Großeinsatz nach Seuchenalarm in München: Weil sich ein Somalier am Hauptbahnhof übergeben hatte und Ebola-Symptome aufwies, startete die Polizei zunächst das volle Programm.

 

München - Seuchen-Alarm in München: Gegen 11 Uhr hatte die Polizei am Freitag einen Somalier am Starnberger Flügelbahnhof direkt am Münchner Hauptbahnhof aufgegriffen, der über Übelkeit klagte. Der Mann übergab sich zunächst auf einer Treppe am Bahnhof und dann in den Räumen der Bundespolizei. Weil der Somalier ähnliche Symptome aufwies, lautete der erste Verdacht: Ein Ebola-Fall!

Die Polizei startete routinemäßig das Seuchen-Programm: Der Bereich um die Treppe, an der sich der Mann erbrochen hatte, wurde abgedeckt und weiträumig abgesperrt. Passanten und Reisende wurden ferngehalten. Das Gesundheitsamt wurde alarmiert.

Die erlösende Entwarnung gab es dann etwa einer Stunde. Eine Sprecherin der Polizei berief sich auf Angaben der Gesundheitsbehörde, die ausschließen könne, dass es sich im konkreten Fall um Ebola handelt. Vielmehr hatte der Somalier eine Magen-Darm-Infektion. Der Patient ist derzeit in einer Klinik. Eine  Quarantäne ist nach Polizeiangaben aber nicht notwendig. Der Mann wird aber weiter untersucht.

"Nach einer Untersuchung des Mannes konnten wir schnell absolute Entwarnung geben", sagte die Sprecherin. Es handelt sich um Verdacht auf eine Magenschleimhautentzündung.

 

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