Hannover will neue Offensivkräfte 96-Klubchef Kind: "Diouf könnte sofort gehen"

Klubchef Martin Kind vom Fußball-Bundesligisten Hannover 96 ist offen für einen sofortigen Verkauf von Torjäger Mame Diouf.

 

Hannover – "Diouf könnte sofort gehen, wenn wir zuvor unsere Probleme gelöst haben und wir uns mit dem neuen Verein einigen", sagte der 69-Jährige der Neuen Presse Hannover.

Ein möglicher Abgang des Senegalesen sei jedoch "gekoppelt an die Verpflichtung von einem oder zwei neuen Spielern". Dabei könnte es sich unter anderem um den chilenischen Stürmer Nicolßs Castillo (20) handeln, an dem die 96er "deutlich" interessiert seien.

Die Wahl von Tayfun Korkut als Nachfolger des entlassenen Trainers Mirko Slomka bezeichnete Kind unterdessen als "Risikoentscheidung": "Alles andere zu behaupten, wäre unehrlich", sagte der Unternehmer im Interview mit bundesliga.de. Der Klub habe die Entscheidung aber nach bestem Wissen und Gewissen getroffen. "Markus Gisdol in Hoffenheim, Markus Weinzierl in Augsburg oder Thomas Schneider in Stuttgart haben gezeigt, dass solche Entscheidungen durchaus belohnt werden", sagte Kind.

Korkut, der am vergangenen Freitag als neuer Trainer in Hannover vorgestellt worden war, habe die 96-Verantwortlichen in den Gesprächen "vollends überzeugt. Er besitzt eine sehr offene, sehr freundliche und sympathische Ausstrahlung, ist sehr kommunikativ und weiß, was er will", sagte Kind.

Als Saisonziel gab Kind den Klassenerhalt aus. "Unser Ziel muss es selbstverständlich sein, so schnell wie möglich nichts mehr mit dem Abstiegskampf zu tun zu haben.

Schön wäre es, wenn wir bis zum Saisonende einen Platz um Rang 10 erreichen könnten", sagte Kind. Zurzeit liegen die Niedersachsen auf dem 13. Platz. Aus den letzten elf Bundesliga-Partien gab es lediglich einen Sieg, in allen bisherigen acht Auswärtsspielen blieb Hannover punktlos.

 

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