Hamburger SV kurios Irre! HSV-Profi Müller verletzt sich beim Torjubel

Eine Pirouette zu viel: Nicolai Müller muss nach seiner Jubelorgie verletzt raus. Foto: dpa

Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen: HSV-Profi Nicolai Müller verletzt sich nach seinem Treffer zum 1:0 gegen den FC Augsburg beim Jubeln - und reißt sich das Kreuzband...

 

Hamburg - Böse Zungen behaupten, dass so etwas nur beim Hamburger SV passieren kann: Nicolai Müller hat sich im ersten Saisonspiel des HSV gegen den FC Augsburg ausgerechnet beim ausgelassenen Tortänzchen verletzt. Am Sonntag die bittere Diagnose: Kreuzbandriss! Ausfallzeit: sieben Monate!

Der Offensivspieler hatte gerade per Volley zur frühen 1:0-Führung getroffen (8. Minute), da setzte er zu einem Jubellauf entlang der Seitenlinie an, breitete die Arme aus, formte mit seinen Händen ein Herz und sprang mit geballter Faust in die Luft.

Die abschließende Pirouette misslang dem 29-Jährigen allerdings - und das nicht nur, was die Haltungsnote angeht. Müller blieb mit seinem linken Fuß im Rasen hängen, streifte die Eckfahne und sank mit schmerzverzerrtem Gesicht zu Boden.

Der HSV-Profi verdehte sich dabei offenbar das rechte Knie. Nach einer kurzen Behandlungspause versuchte er es noch einmal, musste dann aber nach einer Viertelstunde durch Aaron Hunt ersetzt werden. Die Diagnose sei "ein schwerer Schlag zum Saisonstart und natürlich extrem bitter auch für Nicolai", wurde HSV-Sportdirektor Jens Todt zitiert.

 

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