Häufigere Leerungen vereinbart Volle Wertstoffinseln: Stadt verspricht Besserung

Volle Wertstoffinseln sind in München in vielen Vierteln ein Ärgernis. Foto: AZ-Archiv

Volle Wertstoffinseln sind für viele Münchner ein Ärgernis. Jetzt verspricht die Stadt Besserung.

 

München - In so gut wie jeder Bürgerversammlung sind sie oft angemahnte Ärgernisse: die überfüllten Wertstoffinseln in der Stadt. In vielen Vierteln klagen Münchner, dass die Sammelstellen für Glas, Plastik und Alu entweder ersatzlos gestrichen, wegen Bauarbeiten verlegt oder schlicht dauernd voll sind.

Nun verspricht Kommunalreferentin Kristina Frank (CSU) zumindest für letzteres Besserung. Im Kommunalreferat fand Mitte Januar ein Gespräch mit Vertretern der Firmen Remondis und Wittmann statt, die seit der Einführung des Dualen Systems in den Neunzigern für die Container verantwortlich sind, schreibt Frank in einer Antwort auf eine Anfrage FDP-Fraktion.

Entsorgerfirmen wollen häufiger leeren

Beide Firmen wollen nun kurzfristig die Leerungsintervalle erhöhen. Wittmann "an besonders prekären Standplätzen von zweimal wöchentlich auf dreimal wöchentlich", so Frank. Remondis habe zugesagt, "durch den Umbau eines Fahrzeugs kurzfristig weitere Entsorgungskapazitäten zu schaffen, um die Leerungsintervalle an einigen Wertstoffinseln zu erhöhen", erklärt die CSU-Politikerin.

Mittelfristig könnte eine Zusammenlegung von Alu- und Kunststoffverpackungen weitere Abhilfe schaffen. Da die Alucontainer oft mangels Inhalt nur einmal wöchentlich geleert werden, die Container für Plastik aber vielfach dreimal wöchentlich, könnte eine Zusammenlegung mehr Volumen schaffen. Entsprechende Verhandlungen zwischen den Entsorgern und dem Abfallwirtschaftsbetrieb liefen bereits, schreibt Frank.

Volle Wertstoffcontainer: Sensoren werden getestet

Mittlerweile seien die Sortieranlagen "seit vielen Jahren geeignet, gemischte Verpackungsabfälle sortenrein zu sortieren und trotz der gemeinsamen Erfassung ein qualitativ hochwertiges Recycling zu erreichen", so Frank weiter.

Remondis und Wittmann testen zudem, ob bei Glascontainern Füllstandssensoren eingesetzt werden können.

 
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