Gut für Haut, Haare und Gesicht Wie geschmiert: Keine Angst vor Beauty-Ölen

Beauty-Öle können vielseitig eingesetzt werden Foto: Cover Media

Fett loszuwerden ist eines der Hauptanliegen vieler Frauen - wer wünscht sich schon ölige Haut und fettiges Haar? Doch ausgerechnet die Substanz, die wir als Bösewicht sehen, kann uns dabei helfen, das Problem zu lösen. Pflegende Öle gehören schon seit vielen Jahrhunderten zu unzähligen Beauty-Ritualen. Jetzt haben auch moderne Frauen entdeckt, wie Öle Teint, Haare und Körper Gutes tun können. Wir stellen Ihnen einige unserer Favoriten vor.

 

Haaröle: Machen Sie es wie Cleopatra und verwöhnen Sie Ihre Haare mit Öl. In Marokko wird Arganöl als flüssiges Gold bezeichnet und inzwischen ist es auch bei uns zum Must-have geworden. Es enthält reichlich Fettsäuren und Vitamin E und kann so trockenes, strapaziertes und widerspenstiges Haar in eine weiche, glänzende und geschmeidige Mähne verwandeln. Massieren Sie das Öl großzügig in Kopfhaut, Haare und Spitzen ein und wickeln Sie sich dann ein Handtuch um den Kopf, um Ihr Kopfkissen nicht zu beschmutzen. Lassen Sie es möglichst über Nacht einwirken, oder wenigstens ein paar Stunden, und waschen Sie es dann mit normalem Shampoo aus. Promis lieben Moroccanoil Oil Treatment - Stylist Robert Vetic benutzte es, um Scarlett Johanssons Haare für die Golden Globes vorzubereiten. Eine gute Alternative bietet Organix Renewing Moroccan Argan Oil.

Gesichtsöle: Es gibt für jeden Hauttyp passende Hautöle, um für Regeneration und einen strahlenden Teint zu sorgen. Auch für fettige Haut ist Öl geeignet. Wenige Tropfen reichen, um nach Anwärmen in den Handflächen im Gesicht verteilt zu werden. Für trockene Haut gibt es Trilogys Certified Organic Rosehip Oil. Das Hagebuttenöl enthält 80 Prozent essentielle Fettsäuren, Vitamin E und das Antioxidans Lycopen, das für seine Fähigkeit zur Selbstreparatur und Verjüngung der Haut bekannt ist. Clarins Gesichtsöl Huile Lotus ist perfekt für fettige oder Mischhaut. Die Mischung aus Rosenholz-, Geranien und Lotusextrakten verfeinert die Hautstruktur und verkleinert Poren.

Primer: Make-up-Artists lieben Öl-Primer, weil sie den Teint erstrahlen lassen. Sie können Sie allein oder in Kombination mit Foundation, Moisturiser, Creme oder Concealer verwenden. Probieren Sie Smashbox Photo Finish Primer Oil oder MAC Prep + Prime Essential Oils. Beide schaffen ein gut befeuchtete Grundlage für Ihre Foundation, sodass sich Make-up mühelos verblenden lässt und lange hält.

Körperöl: Nichts ist so sexy wie ein wunderbar duftendes Körperöl. Tom Fords Soleil Blanc Shimmering Body Oil duftet herrlich nach Ambra und Blüten und sieht dank seines feinen Goldglitters auch noch edel aus. Genau das Richtige, wenn Sie Ihre rauen Ellenbogen und Schienbeine nach dem Winter wachküssen möchten.

Die Alleskönner: Kokosöl ist nicht nur in der Küche beliebt, es eignet sich auch für Gesicht und Körper - ein echtes Multitasking-Produkt. Wählen Sie ein rohes Kokosöl in Bioqualität aus. Bei Zimmertemperatur ist es fest, aber sobald es den Körper berührt, schmilzt es. Sie können es auch für Lippen, Haare, Nägel und Füße verwenden. Oder greifen Sie zu Elizabeth Ardens Kultklassiker, der Eight Hour Cream, die es jetzt auch in Ölform gibt. Das fühlt sich im ersten Moment etwas fettig an, zieht aber in weniger als einer Minute ein (übrigens auch in kaputte Haarspitzen). Zurück bleibt nichts als seidig weiche Haut und ein zarter Blumenduft. Mit der praktischen Sprühflasche lässt es sich schnell und sauber auftragen.

 

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