Großes Loch in der Kasse Hachings Hauptsponsor ist weg - so reagiert der Klub darauf

"Völlig normal", sagt Manni Schwabl zur Kündigung. Foto: Rauchensteiner/Augenklick

"Die Gründe sind für uns derzeit absolut nachvollziehbar", sagt Manni Schwabl, Klubpräsident des Drittligisten SpVgg Unterhaching.

 

München - Für die SpVgg Unterhaching war es ein schwerer Schlag. Der Klub, der vor der Corona-Unterbrechung um den Aufstieg in die Zweite Bundesliga gespielt hatte, verlor am Montag seinen Hauptsponsor.

Die Frostkrone Tiefkühlkost GmbH machte von ihrem Kündigungsrecht Gebrauch und beendete ihren Vertrag vorzeitig. Die Hachinger, denen nun ein großes Loch in der Kasse klafft, hegen aber keinen Groll auf das Unternehmen.

Im Gegenteil. "Natürlich freut man sich nicht als Verein, wenn der Hauptsponsor kündigt. Die Gründe sind für uns aber absolut nachvollziehbar", erklärte am Dienstag Klub-Präsident Manni Schwabl: "Sie sind ausschließlich den derzeitigen schwierigen Gegebenheiten geschuldet".

Frostkrone-Geschäftsführer Frédéric Dervieux hatte zuvor ein langes Telefonat mit Schwabl geführt und seine Beweggründe mitgeteilt.

Dass es in der aktuell schwierigen Situation auch zu Kündigungen von Sponsoring-Verträgen komme, sei "völlig normal", meinte Schwabl: "Dennoch sind wir der Auffassung, dass es aktuell wichtigere Dinge gibt, als der fehlende Hauptsponsor eines Drittligisten. Sponsoring ist Luxus – die Jobs der Angestellten und natürlich deren Gesundheit müssen die absolute Priorität haben."

 

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