Großer Preis der USA Das Rosberg-Geheimnis: Ein Lächeln dank Familie

Die Liebe lässt ihn lächeln: Nico Rosberg. Foto: dpa

Nico Rosberg will auch in der entscheidenden Phase des WM-Titelkampfes in der Formel 1 nichts an seiner Herangehensweise ändern. "Für mich ist es business-as-usual. Ich will das Rennen gewinnen." Und weiter lächeln.

 

Austin - Das Gute und Schöne überwiegt ganz klar in diesen Tagen, Wochen und Monaten im Leben von Nico Rosberg. Mit schlechten Gedanken will sich der WM-Aspirant so kurz vor dem großen Ziel nicht befassen. Schon gar nicht mit dem Moment einer auch nicht ausgeschlossenen erneuten Niederlage im Formel-1-Titelduell mit seinem Mercedes-Teamkollegen Lewis Hamilton.

"Es würde mich nicht schneller machen nachzudenken, wie ich eine Niederlage im WM-Kampf verkraften würde", sagte WM-Spitzenreiter Rosberg vor dem viertletzten Saisonrennen der Motorsport-Königsklasse.

Aber was macht Rosberg in diesem Jahr so schnell, dass er neun der bisherigen 17 Grand Prix gewann und mit 33 Punkten vor Hamilton die WM-Wertung anführt? "Mit Sicherheit hilft mir meine Familie bei dem Thema. Ich reise hier an und habe ein Lächeln im Gesicht, weil ich wunderschöne Tage zuhause gehabt habe", erzählte Rosberg, Vater einer etwas über ein Jahr alten Tochter, im Fahrerlager von Austin.

"Das ist ein Wahnsinnserlebnis. Vielleicht hat das auch einen Einfluss auf mich, solche Glücksgefühle zu haben", meinte er vor dem Großen Preis der USA an diesem Sonntag (21.00 Uhr MESZ/RTL und Sky).

Gutgelaunt und strahlend vor Stolz und Glück berichtete er prompt, vor der Medienrunde noch mit seiner Frau Vivian telefoniert zu haben. Gewinnt Rosberg auch in Austin, würde er seinen Vorsprung auf Hamilton auf mindestens 40 Punkte ausbauen.

Hat er nach dem übernächsten Rennen in Mexiko mindestens 50 Punkte mehr als der Brite, steht Familienmensch Rosberg als Fahrerweltmeister der Formel 1 fest. In seinem Kopf spielt das angeblich keine Rolle. Zumindest betont Rosberg immer wieder, nur von Grand Prix zu Grand Prix und an Rennsiege zu denken, nicht an den Titelgewinn.

 

0 Kommentare