Nur knapp großer Katastrophe entgangen Bericht: Dortmunder Bombe zündete eine Sekunde zu spät

Der Mannschaftsbus von Borussia Dortmund kurz nach dem Anschlag. Foto: Marius Becker/dpa

Die Spieler von Borussia Dortmund sind beim Sprengstoffanschlag auf ihren Mannschaftsbus wohl nur knapp einer größeren Katastrophe entgangen.

 

Dortmund - Wäre die Detonation am BVB-Bus nur minimal früher erfolgt, hätte es womöglich auch Tote gegeben, berichtet die Bild am Sonntag unter Berufung auf Sicherheitskreise. Ein Ermittler der Besonderen Aufbauorganisation (BAO) "Pott" des Bundeskriminalamtes sagte dem Blatt: "Wären die Splitterbomben nur eine knappe Sekunde früher gezündet worden, hätte der Bus eine regelrechte Breitseite bekommen. Es hätte dann bestimmt viele Schwerverletzte und möglicherweise auch Tote gegeben."

Terrorexperte warnt vor weiteren Angriffen

Am Dienstag waren drei Sprengsätze neben dem BVB-Bus explodiert. Fußballprofi Marc Bartra, der hinten rechts saß, sowie ein Polizist wurden teils schwer verletzt. Auf Bildern war zu erkennen, dass die hinterste Scheibe auf der rechten Seite zersplittert war.

Der Terrorexperte Peter Neumann vom Londoner King's College warnte vor weiteren Angriffen. Die sehr gefährlichen Täter seien noch auf freiem Fuß. Die Ermittler prüfen mehrere Bekennerschreiben, die allerdings Rätsel aufgeben.

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