Großer Ansturm auf Grabstätte Jan Fedders Familie stellt Briefkasten für letzte Grüße auf

Schauspieler Jan Fedder hat seine letzte Ruhe in Hamburg gefunden Foto: imago images/Sven Simon

Die Anteilnahme am Tod von Schauspieler Jan Fedder ist enorm. Um seine Grabstätte in Hamburg vor dem großen Ansturm zu schützen, hat sich die Familie nun etwas Besonderes überlegt.

 

Schauspieler Jan Fedder starb am 30. Dezember 2019 im Alter von 64 Jahren. Auf dem Friedhof Ohlsdorf in Hamburg fand der Schauspieler, der jahrelang als Polizist Dirk Matthies vom "Großstadtrevier" vor der Kamera stand, seine letzte Ruhestätte. Von friedlicher Ruhe kann allerdings kaum die Rede sein. Das entsprechende Denkmal aus dem Jahr 1899 wird seither von unzähligen Fans besucht, die sich von dem Schauspieler verabschieden wollen. Fedders Witwe Marion greift ein.

Zwar freue sich die Familie, "dass so viele Menschen Jan verehren und ihn besuchen wollen". Aber die Grabstätte sei "ehrlich gesagt so neu, dass man da noch nicht drauftreten darf", so Frau Fedder im Gespräch mit RTL. Sie habe "Jans neues Zuhause", wie sie sagt, daher absperren lassen und bittet bei den trauernden Fans um Verständnis. "Jan hätte es auch nicht gewollt, dass man auf ihm rumtrampelt. Und man muss ihm mal seine Ruhe gönnen."

Persönliche Worte zum Abschied

An der Absperrung zur letzten Ruhestätte des Schauspielers ist mittlerweile ein Schild angebracht. Die Aufschrift: "Ich schlafe. Bitte nicht stören. Legt Eure Blumen und Kerzen bitte vorne ab. Der Raum vorm Denkmal gehört nur mir (...) nicht betreten!!! Danke! Euer Jan." Dabei soll es aber nicht bleiben. Um den Anhängern Fedders die Möglichkeit zu geben, sich von ihm zu verabschieden, plant die Familie einen Briefkasten aufzustellen. "Da kann man für Jan noch mal Post einwerfen. Man kann ihm noch mal Grüße, seine letzten Worte mitteilen", so Marion Fedder.

 

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