Größte Vorsicht geboten München: Die Isar, derzeit eine wirklich Reißende!

Der Pegel der Isar ist aufgrund der Regenfälle der vergangenen Tagen auf über 1,80 Meter angestiegen. Foto: Petra Schramek

Nach den teils starken Regenfällen der vergangenen Tage führt die Isar aktuell viel Wasser - die Kreiswasserwacht mahnt zur Vorsicht.

 

Der Hochwasserdienst HND meldete am Mittwoch um 16.15 Uhr 181 cm auf der Isar. Der momentan bräunliche Wildwasserfluss ist an vielen Stellen also mannshoch. Es ist größte Vorsicht geboten, gerade wenn man mit kleinen Kindern am Ufer entlang spazieren sollte. Die Strömung der Isar wurde schon oft unterschätzt, auch von Erwachsenen, die sich kurz erfrischen wollten.

Am Donnerstag oder Freitag soll es ja zeitweise wieder etwas sonniger werden. Aber die Kreiswasserwacht München Mitte (Isarrettung) mahnt: Derzeit auf keinen Fall Schlauchboot-Touren unternehmen. Vor allem an der Marienklause entstehen auch bei niedrigem Wasserstand lebensgefährliche Wasserwalzen.

Reißende Isar auch für Rettungsschwimmer eine Gefahr

Wer in sie hineingerät, muss schnellstens gerettet werden – und hat eigentlich kaum eine Chance, aus eigener Kraft wieder herauszuschwimmen. Sogar erfahrene Rettungsschwimmer der Wasserwacht trauen sich hier nur hinein, wenn sie gut gesichert sind. Auch an den Wehren bilden sich übrigens Wasserwalzen. Am besten also einfach darauf verzichten, derzeit in die Isar zu steigen.

Eine einfache Faustregel der Wasserwacht: Spätestens, wenn die Isar bräunlich ist (siehe Bilderstrecke oben) sollte man unbedingt das Wasser meiden. Denn das ist das Zeichen für Geröll und Schlamm in der Isar. Erst wenn das Wasser wieder klar ist, wird der Fluss deutlich ungefährlicher.

 

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