Glück bei Unfall bei Ebersberg Irrer Auto-Crash: Stefan (16) hatte einen Schutzengel

Glück gehabt: Der 16-jährige Stefan (l) stand nur einen Meter entfernt von der Stelle, wo der Audi einschlug. Foto: Gaulke

Drei junge Erwachsene fliegen mit ihrem Audi von der Straße, schlittern über eine Böschung und landen in einem Obstgarten an einem Strommasten. Genau da, wo Stefan (16) seiner Familie bei der Arbeit hilft.

 

Steinkirchen – Wenn ein Meter über Leben oder Tod entscheidet.

Verdutzt schaut Stefan (16) auf den demolierten Audi im Obstgarten seiner Familie. Er hat den Schreck noch nicht ganz verdaut, der ihm wenige Minuten vorher in die Glieder gefahren ist. Denn um ein Haar wäre er, 50 Meter entfernt von der Straße, von einem Auto erfasst worden. Als der Audi in den Strommasten neben ihm einschlug, stand er nur ca. einen Meter entfernt. Stefan hatte unglaubliches Glück, dass er bei dem Unfall nicht verletzt wurde.

Was war passiert? Stefan half seiner Familie bei der Gartenarbeit als der Wagen mit drei jungen Erwachsenen (Fahrer angeblich 19) auf der Straße von Aßling (Lkr. Ebersberg) nach Steinkirchen außer Kontrolle geriet. Das Fahrzeug schoss nach links über die komplette Straße und hob an der dortigen Böschung ab. Nach gut zehn Metern freiem Flug tauchte die Front ins Erdreich ein, bevor das Auto nach einer weiteren Böschung im Obstgarten von Stefans Eltern gegen das Fundament eines Strommasten prallte, immerhin 50 Meter von der Fahrbahn entfernt.

Die drei Insassen des Audi wurden leicht bis mittelschwer verletzt und ins Krankenhaus transportiert. Stefan ist wohlauf. Er ist sich bewusst, dass er an diesem Tag einen Schutzengel hatte.

Im Fußraum wurde eine ungerauchte Zigarette gefunden. Die Ermittler vermuten, dass sich der Fahrer während der Fahrt eine Zigarette anstecken wollte und dann die Kontrolle über das Fahrzeug verloren hat.

 

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