Gleise und Oberleitung bedeckt Hunderte Meter Stromkabel auf Regionalstrecke gelegt

Die Stromkabel beschädigten einen Meridian am Münchner Südring. Foto: BOB/Bundespolizei

Mehrere Hundert Meter Kabel im Gleis und auf der Oberleitung haben einen Regionalzug in München gestoppt.

 

München – Der Merdidian M79491 sei am Freitagabend unter anderem an einer Seitenscheibe beschädigt worden, als ihr Stromabnehmer mit einem an der Oberleitung hängenden Kabel kollidiert sei, berichtete die Bundespolizei am Sonntag.

Die Oberleitung wurde dabei nicht beschädigt, allerdings kam es in der Gleisbelegungsanlage zu einem Kurzschluss. In der Folge standen die Signale im betroffenen Bereich dauerhaft auf Rot. Die Behebung des Fehlers werde einige Tage dauern, teilte die Bundespolizei am Sonntag mit. Größere Auswirkungen auf den Bahnverkehr habe er aber nicht.

Die Kabel waren wohl absichtlich ins Gleisbett geworfen und offensichtlich bereits von mehreren Zügen überfahren worden. Die Beamten ermitteln nun wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr. Sie wollen unter anderem prüfen, ob ein Zusammenhang mit ähnlichen Vorfällen aus den vergangenen Wochen besteht.

 

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