Giesinger Bräu Happy Biersday zum 10ten

Ein Prosit zum Geburtstag - natürlich mit Giesinger. Foto: Daniel von Loeper

Seit einer vollen Dekade läuft das Giesinger Bräu durstige Münchner Kehlen hinunter. Eine (inzwischen) gstandene Brauerei hat Geburtstag.

 

Giesing - Die Geschichte der jüngsten Münchner Brauerei beginnt in einer Giesinger Garage. „In einer Alkoholrunde hatten wir die Idee, eine Brauerei in einer Garage zu machen“, erzählt Steffen Marx, der Geschäftsführer von Giesinger Bräu. Mittlerweile sind seit der Idee ziemlich genau zehn Jahre vergangen und aus einer kleinen Garagenbrauerei ist eine gstandene Münchner Brauerei geworden.

Vor genau einem Jahr zogen die Giesinger aus der Garage aus und eröffneten ihre Brauerei in der Martin-Luther-Straße. Die Garage wurde gegen ein modernes Brauhaus mit angeschlossenem Bräustüberl eingetauscht.

Bei einer Sache ist sich die Brauerei trotzdem treu geblieben: ungefiltertem Hellen. „Wir hatten am Anfang kein Geld für einen Filter“, erzählt Marx lachend. Das Bier war auch nur begrenzt haltbar. Aber muss Bier überhaupt lange haltbar sein? In den meisten Fällen wird der Gerstensaft gekauft und eh gleich getrunken. Wäre auch ja schade drum.

Das untergärige und naturtrübe Helle, Giesinger Erhellung (Halbe für 3,40 Euro im Bräustüberl), ist seit der Gründung das Aushängeschild der Brauerei geworden. Mittlerweile wurde das Sortiment erweitert und die Giesinger brauen bis zu zwölf Sorten. Darunter ist auch das Starkbier Sternhagel. Mit einem Alkoholgehalt von 8,5 Prozent ist der Name Programm. Neben den traditionellen Biersorten gibt es auch Craftbiere, die sich geschmacklich von Hellem und Co. deutlich abheben.

Wie es sich für eine richtige Brauerei gehört, haben die Giesinger gegenüber der Heilig-Kreuz-Kirche, die gleichzeitig auch das Logo der Brauerei ziert, im vergangenen Jahr ein dazugehöriges Bräustüberl eröffnet. Hier ist der Gast dem Gerstensaft so nah, wie es nur geht. In der Luft liegt der Duft von frisch gebrautem Bier und bayerischen Spezialitäten.

„Von Gastronomie hatten wir am Anfang keine Ahnung“, sagt Marx scherzhaft. Für anfänglich Ahnungslose ist die Küche allerdings extrem gut und das wissen auch die Gäste zu schätzen. Das urige Stüberl ist jeden Abend voll und der herrlich resche Schweinsbraten (9,80 Euro) hat dem Bier fast schon den Rang in Sachen Beliebtheit abgelaufen. Aber nur fast.

Martin-Luther-Straße 2, Telefon 550 621 84, Mo bis Do 11 bis 23 Uhr, Fr/Sa 11 bis 24 Uhr, Sonntag 10 bis 22 Uhr

 

0 Kommentare

Kommentieren

  1. Ihr Pseudonym sowie weitere Daten können Sie in Ihrem Benutzerkonto ändern. Dieses finden Sie oben rechts .

loading