Gesünder laufen ohne Schuhe Barfußlaufen als Gesundheitselixier

Öfter mal barfußlaufen ist eine Wohltat für gestresste Füße. Foto: Sofia Brandstetter / Vermarktung

Schauen wir uns unsere Füße im Jahresverlauf an, stellen wir schnell fest, dass wir – vielleicht von ein paar Strandtagen im Sommerurlaub – fast ständig in Schuhen unterwegs sind.

 

Die Schuhindustrie hüllt uns in immer größeren Komfort, Dämpfung, Fußführung, Schutz vor Stößen, Wind und Wetter sind die Stichworte. Andererseits deutet unsere natürliche Fußform darauf hin, dass der Fuß auch ohne Schuhwerk ziemlich clever aufs Laufen, stehen und springen eingerichtet ist.

Barfußlaufen – soviel steht fest – schadet uns auf keinen Fall. Und auch im Winter sollten wir zu Hause auf die massiven Hausschuhe verzichten und dem Fuß Regenerationsmöglichkeiten geben. Wenn es zu kalt ist, reicht zu Hause auf jeden Fall ein paar dicke Socken. Auch für den Sport gibt es vielfältige Möglichkeiten, die Fußunterstützung wegzulassen und sich in „Barfuß-Schuhen“ zu bewegen.

Diese werden von zahlreichen Herstellern angeboten und sind in der Regel mit griffigen Sohlen ausgestattet, die sich exakt an den Fuß anpassen. Diese Sohlen dienen lediglich dem Schutz vor Steinen, Scherben, Feuchtigkeit und Stößen, greifen aber nicht in die natürliche Abrollbewegung des Fußes ein. Es gibt sie als Wanderboots, Sportschuhe, Sandalen oder auch als Ganztagesschuh. Wie bei so vielem kommt es hier auf einen Versuch an. Sollten Sie mit dem Gedanken spielen, beim Joggen, Walken oder Bergwandern auf die Leichtschuhe umzustellen, empfiehlt sich ein Gespräch mit einem Orthopäden sowie einen Barfuß-Sportexperten. Denn „Barfuß“ setzt man den Fuß auf dem Ballen auf, nicht auf der Ferse. Das erfordert eine neue Lauftechnik, an die man sich nur langsam gewöhnt. 

 

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