Geschwindigkeitstest beim Club Dribbelkönig Klose schneller als Messi

Strahlender Gewinner bei ebenso strahlendem Sonnenschein: Timm Klose zauberte beim Geschwindigkeits-Dribbel-Parcours mit 4,976 Sekunden eine Fabelzeit auf den Rasen, war schneller als Weltfußballer Lionel Messi (5,125 Sekunden). Foto: cl

Ein Dribbel- und Geschwindigkeitsparcours zu Gast beim Training des 1. FCN am Valznerweiher. Die Club-Profis gaben ihr Bestes. Besonders einer wuchs dabei über sich hinaus.

Nürnberg - Mal was anderes beim Training des 1. FC Nürnberg. Am Mittwoch machte der Dribbelparcours 'Speed4' einen kurzen Halt am Valznerweiher. Nach den gewöhnlichen Einheiten mit Flankenläufen und Trainingsspielchen ging's für die FCN-Profis zur Abwechslung noch zum Geschwindigkeitstest mit dem Leder.

Auf einer Länge von sechs Metern mussten die Spieler zunächst mit dem Ball an vier hintereinander aufgestellten Plastikhütchen vorbeilaufen. Nach einer Wende ging's dann die gleichen sechs Meter im Slalom durch die vier Pylonen wieder zurück zum Startpunkt. Dabei wurde mit zwei Lichtschranken sowohl die Reak­tion, der Antritt, die Wendigkeit sowie der Rück­lauf gemessen und in einer Gesamtzeit addiert.

Ein Spaß, den sich die Club-Kicker nicht nehmen ließen. Zunächst durfte jeder Einzelne seine persönliche Zeit erlaufen. Die vier Besten kamen ins Halbfinale.

Kurios: Beim FCN machten vier Defensivspieler den schnellsten Dribbler am Valznerweiher unter sich aus. Javier Pinola setzte sich im Halbfinale gegen Niklas Stark durch, Timm Klose eliminierte Kollege Marvin Plattenhardt.

Im Finale trumpfte der Innenverteidiger bei der Kick-Gaudi dann noch einmal richtig auf, ließ Javier Pinola trotz dessen guter Leistung (5,4 Sekunden) keine Chance. Mit sagenhaften 4,976 Sekunden wirbelte der Schweizer durch den Parcours, zauberte eine neue Bestzeit in die Bücher.

Klose, der Dribbelkönig! Selbst Weltfußballer Lionel Messi hätte gegen den "Feintechniker" keine Chance. Die gemessene Zeit des argentinischen Ausnahmespielers, übrigens die alte Bestmarke im Speed4-Parcours, liegt bei 5,125 Sekunden.

Für den Abwehrhünen selbst ist der Triumph im Speedparcours übrigens keine Überraschung. "War mir schon vorher klar, dass ich das Ding hier gewinnen werde", scherzte Klose danach um daraufhin sichtlich stolz Richtung Kabine abzuziehen.

 

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