Geschichten aus der Maximilianstraße Das Leben eines Münchner Silberschmieds

Die Ausstellung ist jetzt im Stadtmuseum zu sehen. Foto: AZ

Eine Ausstellung im Stadtmuseum erzählt nun die Geschichte der jüdischen Münchner Silberschmiede M.T. Wetzlar.

 

Alstadt - Die jüdische Münchner Familie Wetzlar betrieb in der Maximilianstraße ein renommiertes Geschäft für Silberwaren mit angegliederter Werkstätte. Für die Stadtgeschichte ist besonders relevant, dass Heinrich Wetzlar 1930 das Ratsbesteck der Stadt München entwarf. 1938 musste die Familie im Zuge der Arisierung ihr Geschäft aufgeben.

Sie konnte nach London emigrieren und entkam so der Verfolgung durch die Nationalsozialisten. Über die Jahre geriet die Silberschmiede M.T. Wetzlar in Vergessenheit. Die Ausstellung „M.T. Wetzlar, Silberschmide in München, gegründet 1875 – arisiert 1938“ im ersten Stock des Münchner Stadtmuseums soll dazu beitragen, dieses Münchner Unternehmen angemessen zu würdigen.

Was? Ausstellung „M.T. Wetzlar, Silberschmide in München, gegründet 1875 – arisiert 1938“

Wann? Die Ausstelllung ist vom 21. Februar bis 17. August jeweils Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr zu sehen.

Wo? Stadtmuseum

Der Eintritt kostet sieben Euro.

 

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