Gerangel wegen Kippen Zigaretten-Streit führt zu Polizeieinsatz am Münchner Hauptbahnhof

Ein Raucher zündet sich eine Zigarette an. (Symbolbild) Foto: Daniel Karmann/dpa

Am Hauptbahnhof ist es am frühen Freitagmorgen zu einem lautstarken Streit und Handgemenge gekommen. Eine Streife der Bundespolizei musste eingreifen. Grund für die Auseinandersetzung: Eine Schachtel Zigaretten.

 

München - Am frühen Freitagmorgen ist es gegen 4.15 Uhr zu einem lautstarken Streit und Handgemenge am Hauptbahnhof gekommen. Ein 54-jähriger Mann wollte sich im Zwischengeschoss eine Packung Zigaretten in einem Einkaufsmarkt besorgen. Nachdem die Verkäuferin ihm mitteilte, dass seine gewünschte Marke nicht auf Lager war, zeigte er sich uneinsichtig, wie die Bundespolizei mitteilt.

Keine Zigaretten: 54-Jähriger wird aggressiv

Die 44-Jährige Verkäuferin forderte den Mann daraufhin mehrfach auf, das Geschäft zu verlassen. Der 54-Jährige weigerte sich lautstark und wurde zunehmend aggressiver. Ein junger Mann wurde laut Polizei auf die Situation aufmerksam und versuchte, den wütenden Raucher aus dem Laden zu schieben.

Darauf folgte ein Handgemenge zwischen dem 19-Jährigen und dem älteren Mann. Drei Freunde des Helfers konnten die Situation entschärfen und es wurde die Bundespolizei verständigt. Den Beamten gegenüber behauptete der 54-Jährige, von dem jungen Mann beleidigt und angegriffen worden zu sein, weshalb er Schmerzen am Arm habe.

Hinzugerufene Sanitäter konnten keine Verletzung feststellen. Allerdings ergab eine Alkoholkontrolle des wütenden Rauchers einen Wert von 1,57 Promille. Gegen den Mann wird wegen Hausfriedensbruch, Verdacht der Beleidigung und Körperverletzung ermittelt.

 

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