Gemüse, das gut tut Gurken: Wie gesundheitsfördernd sind sie wirklich?

Ein echtes Allround-Talent: Gurken sind nicht nur gesund, sondern auch gut für die Haut Foto: Cover Media

Sie kennen sicherlich das Klischee: Bei einer ausführlichen Gesichtsbehandlung im Beauty-Salon gehören Gurkenscheiben auf den Augen einfach mit dazu. Doch wie groß ist die gesundheitliche Wirkung von Gurken eigentlich? Und pflegt das grüne Gemüse wirklich auch äußerlich angewendet?

 

Dank ihres hohen Flüssigkeitsgehalts gelten Gurken allgemein als sehr gesund. Besonders in Salaten, Säften und Smoothies sind sie dank ihres erfrischenden Geschmacks eine beliebte Zutat. Doch Gurken können noch viel mehr, als lediglich den Körper mit Flüssigkeit zu versorgen. Als basisches Lebensmittel sind sie nämlich daran beteiligt, den Säure-Base-Haushalt des Körpers zu regulieren - was unter anderem Erkrankungen wie Rheuma oder Gicht vorbeugt, sowie Nieren- und Blasenschmerzen lindert. Außerdem stecken Gurken voller wichtiger Nährstoffe. Dazu gehören unter anderem Vitamin C und E, Magnesium, Calcium, Zink, Phosphor, Eisen und Kalium.

Da sich ein Großteil dieser Mineralstoffe und Vitamine in der Schale des Gemüses befindet, sollten Sie diese unbedingt mitessen. Auch Petidasen-Enzyme zählen zu den gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen der Gurke. Sie helfen bei der Verdauung eiweißreicher Nahrung und regulieren die Darmflora. Was die äußerliche Anwendung betrifft, sollten Sie das Klischee von Gurkenscheiben auf den Augen vergessen und Ihre Aufmerksamkeit stattdessen der Gurkenschale widmen. Wie bereits erwähnt, befinden sich hier die meisten Mineralstoffe und Vitamine. Außerdem enthält Gurkenschale Koffein und Ascorbinsäure, die Hautreizungen und Entzündungen lindern können. In manchen traditionellen Heilmethoden wird Gurkenschale sogar zur Behandlung von Psoriasis und Ekzemen eingesetzt.

 

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